Polizeibeamte haben am späten Heiligabend eine stark alkoholisierte Autofahrerin von der Autobahn 2 bei Gelsenkirchen geholt. Die 52-Jährige war mit einer Atemalkoholkonzentration von über 5,0 Promille unterwegs.
Zeugenmeldung führt zur Festnahme
Gegen 19:02 Uhr am 24. Dezember meldeten besorgte Verkehrsteilnehmer der Polizei eine Fahrzeugführerin, die sich auf der A2 auffällig verhielt. Die herbeigerufenen Streifenbeamten der Polizei Münster konnten den Wagen im Bereich Gelsenkirchen stellen. Bei der anschließenden Kontrolle wurde der extrem hohe Alkoholwert festgestellt. Die Frau war nicht mehr fahrtüchtig.
Konsequenzen für die Fahrerin
Der Führerschein der 52-Jährigen wurde sofort sichergestellt. Zudem muss sie mit einem Strafverfahren wegen absoluter Fahruntüchtigkeit rechnen. Bei einem Wert von über 1,1 Promille gilt dies bereits als Straftat; der gemessene Wert liegt um ein Vielfaches höher. Das Fahrzeug wurde vor Ort abgeschleppt.
Polizei warnt eindringlich
Die Polizei Münster (P.TÜR, aufgelöst: Polizei, Tür- und Verkehrsdienst) nutzt den Vorfall, um erneut auf die immensen Gefahren durch Alkohol im Straßenverkehr hinzuweisen. „Fahren unter Alkohol ist unverantwortlich und gefährdet alle Verkehrsteilnehmer. An Feiertagen gilt besondere Vorsicht“, so ein Sprecher. Zu den möglichen Folgen gehören:
- Schwerwiegende Unfälle mit Verletzten oder Toten
- Entzug der Fahrerlaubnis
- Hohe Geldstrafen oder Freiheitsstrafe
- Punkte in Flensburg und ein Eintrag im Führungszeugnis
Die Polizei appelliert an alle, an Feiertagen entweder ganz auf Alkohol zu verzichten oder öffentliche Verkehrsmittel und Taxis zu nutzen.
Bildnachweis: Pixabay
Quelle: Polizei Münster



