Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in Miami ohne Durchbruch

Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in Miami ohne Durchbruch
Quelle: KI-generiert

Diplomatie und Friedensbemühungen im Fokus

In den letzten Tagen gab es eine Reihe bedeutender diplomatischer Aktivitäten und Friedensinitiativen, die darauf abzielen, aktuelle Konflikte zu entschärfen und langfristige Lösungen zu fördern. Diese Bemühungen reichen von Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über die Kontrolle von Waffen in Irak bis hin zu neuen Waffenstillstandsabkommen in Südostasien.

Ukraine-Krieg: Gespräche in Miami ohne Durchbruch

In Miami fanden Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine und Russlands statt, die von Steve Witkoff, dem Sondergesandten von Präsident Trump, und Jared Kushner vermittelt wurden. Obwohl diese Treffen einen seltenen direkten Austausch zwischen den Konfliktparteien ermöglichten, wurde kein diplomatischer Durchbruch erzielt. Ein zuvor von den USA vorgelegter 28-Punkte-Plan, der als Entgegenkommen gegenüber den Forderungen des Kremls galt, wurde nach Konsultationen mit der Ukraine und europäischen Regierungen überarbeitet. Präsident Trump signalisierte in einem Interview mit Politico, dass er ein „gutes“ Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten erwarte, bot aber keine Unterstützung für den Plan von Zelenskyy an.

Die russischen Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew dauern an und führten dazu, dass ein Drittel der Stadt ohne Heizung ist. Die Eskalation zwang polnische Kampfflugzeuge zum Abheben, und zwei Flughäfen in Südostpolen wurden vorübergehend geschlossen.

Irak: Spannungen um die Entwaffnung bewaffneter Gruppen

Die Vereinigten Staaten verstärken den Druck auf die irakische Regierung, paramilitärische Organisationen aufzulösen, die Washington als destabilisierend ansieht. Dies geschieht inmitten von Drohungen mit Luftangriffen. Der iranische Botschafter in Bagdad wies Behauptungen zurück, dass Teheran die irakischen Milizen kontrolliere, und betonte deren Unabhängigkeit. Tausende von Bewaffneten und Anhängern der PMF demonstrierten in Bagdad gegen die Forderungen der USA nach Entwaffnung.

China verhängt Sanktionen gegen US-Rüstungsfirmen

China hat Sanktionen gegen 20 US-Verteidigungsunternehmen verhängt, darunter eine Einheit von Boeing, als Reaktion auf Waffenverkäufe Washingtons an Taiwan. Peking betrachtet Taiwan als Teil seines Territoriums und lehnt Waffenlieferungen an die Insel ab. Die USA haben ihrerseits die chinesischen Maßnahmen kritisiert und Peking aufgefordert, den Druck auf Taiwan einzustellen und stattdessen einen Dialog aufzunehmen. Die Spannungen zwischen den USA und China in Bezug auf Taiwan bleiben hoch.

Thailand und Kambodscha vereinbaren Waffenstillstand

Die Verteidigungsminister von Thailand und Kambodscha haben ein gemeinsames Abkommen über einen sofortigen Waffenstillstand unterzeichnet, um die wochenlangen tödlichen Kämpfe an der Grenze zu beenden. Das Abkommen, das am 27. Dezember 2025 in Kraft trat, zielt darauf ab, alle Feindseligkeiten einzustellen und die Zusammenarbeit bei der Minenräumung zu fördern. ASEAN-Beobachter werden die Einhaltung des Waffenstillstands überwachen.

UN-Friedensmissionen im Einsatz

Ein UN-Friedenssoldat wurde im Südlibanon verletzt, nachdem in der Nähe einer UNIFIL-Patrouille Maschinengewehrfeuer von israelischen Verteidigungskräften einschlug. Die UNIFIL hatte die israelische Armee im Voraus über die Aktivitäten in diesem Gebiet informiert. Die UN betonte, dass jeder Akt, der die Sicherheit von UN-Friedenssoldaten gefährdet, inakzeptabel sei.

Die UNIFIL verzeichnete einen Anstieg der israelischen Luftraumverletzungen.

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo suchten Zivilisten Schutz in einer MONUSCO-Basis nach Kämpfen zwischen Soldaten und Milizionären.

Abrüstungsbemühungen und Kritik an Waffenexporten

China forderte die USA auf, ihre Verpflichtungen zur nuklearen Abrüstung zu erfüllen, nachdem ein Bericht des Pentagons besagte, dass China wahrscheinlich mehr als 100 Interkontinentalraketen in der Nähe der mongolischen Grenze stationiert hat.

Iraks Kataeb Sayyid al-Shuhada-Widerstandsgruppe lehnt die Forderungen nach einer Entwaffnung ab und betont, dass Waffen eine rote Linie für den Widerstand darstellen.

Die Debatte über Waffenexporte geht weiter, wobei insbesondere die Waffenverkäufe der USA an Taiwan und die Waffenlieferungen Deutschlands an Israel auf Kritik stoßen.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Friedensforschung