Deutsche Inflation verharrt auf hohem Niveau
Die Inflation in Deutschland bleibt hartnäckig. Im November 2025 lag die Inflationsrate bei +2,3 Prozent, gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Damit verharrt sie auf dem gleichen Niveau wie im Oktober, nachdem sie im September noch bei 2,4 Prozent gelegen hatte.
Dieser Wert liegt zwar deutlich unter den Höchstständen des Vorjahres, bedeutet aber weiterhin eine spürbare Belastung für die Bürgerinnen und Bürger. Besonders betroffen sind Haushalte mit geringem Einkommen, da sie einen größeren Teil ihres Budgets für lebensnotwendige Güter ausgeben müssen.
Treiber der Inflation
Ein genauerer Blick auf die Zusammensetzung des VPI zeigt, dass unterschiedliche Güter und Dienstleistungen unterschiedlich stark zur Inflation beitragen. Während die Energiepreise leicht gesunken sind (-0,1 Prozent), sind die Preise für Nahrungsmittel weiterhin gestiegen (+1,2 Prozent).
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf die hohe Inflation mit einer restriktiven Geldpolitik reagiert und die Leitzinsen mehrfach erhöht. Dies soll die Kreditvergabe verteuern und die Nachfrage bremsen, um so den Preisdruck zu reduzieren. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen greifen und die Inflation in den kommenden Monaten tatsächlich sinkt.
Ausblick
Die Konjunkturprognosen für das kommende Jahr sind verhalten. Viele Experten erwarten, dass die deutsche Wirtschaft nur langsam wachsen wird. Hohe Energie- und Arbeitskosten, überbordende Regulierung sowie geopolitische Unsicherheiten belasten die Unternehmen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung die notwendigen Reformen auf den Weg bringt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken und die Basis für nachhaltiges Wachstum zu legen. Nur so kann langfristig die Grundlage für stabile Preise und einen hohen Lebensstandard geschaffen werden.
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