Deutsche Wirtschaft Ende 2025: Fachkräftemangel trotz steigender Arbeitslosigkeit belastet Mittelstand

Deutsche Wirtschaft Ende 2025: Fachkräftemangel trotz steigender Arbeitslosigkeit belastet Mittelstand
Quelle: KI-generiert

Die deutsche Wirtschaft sieht sich Ende 2025 mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die sowohl Arbeitnehmer als auch den Mittelstand betreffen. Konjunkturschwäche, steigende Energiepreise und ein wachsender Fachkräftemangel prägen die aktuelle Lage.

Arbeitsmarkt: Zwischen Fachkräftemangel und steigender Arbeitslosigkeit

Trotz einer Rezessionsphase, die vor allem die Automobilbranche und die Bauwirtschaft trifft, klagen Unternehmen weiterhin über Fachkräftemangel. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag im Dezember 2024 bei 34,97 Millionen, nahe dem historischen Höchststand. Allerdings zeigt sich ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, der sich kurzfristig fortsetzen dürfte. Während die Beschäftigung im Westen Deutschlands leicht zunahm, war im Osten ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Auffällig ist zudem eine Zunahme der Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitigem Rückgang der Vollzeitbeschäftigung.

Mittelstand unter Druck

Der Mittelstand, der als Rückgrat der deutschen Wirtschaft gilt, sieht sich mit wachsenden Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland konfrontiert. Bürokratie, Fachkräftemangel, steigende Kosten und eine schwache Auftragslage belasten die Unternehmen. Laut einer Umfrage bewerteten zwar 58 Prozent der Mittelständler ihre aktuelle Geschäftslage als „eher gut“ oder „außerordentlich gut“, doch gleichzeitig äußerten viele Unternehmen (49%) , dass Inflation und hohe Energiekosten die größten Belastungsfaktoren sind.

Inflation und Energiepreise

Die Inflation in Deutschland ist im August leicht auf 2,2 Prozent gestiegen. Besonders Dienstleistungen verteuerten sich, und auch bei Lebensmitteln drohen weitere Preissteigerungen. Die Energiepreise sind seit Jahren ein Dauerthema. Der Strompreis für Neukunden lag im Dezember 2025 durchschnittlich bei 22,9 Cent pro Kilowattstunde, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bestandskunden zahlen mit durchschnittlich 33,5 Cent pro kWh deutlich mehr. An der Börse gab es im Dezember 2025 durchschnittliche Strompreise von 95 Euro pro Megawattstunde.

DAX: Zwischen Rekordjagd und Gewinnmitnahmen

Der DAX, der wichtigste deutsche Aktienindex, befindet sich in einer spannenden Phase. Nach einer Rekordwoche kam es zu Gewinnmitnahmen. Zu den Gewinnern zählten Biotech-Titel, während einige Werte aus den Bereichen Energie und Technologie Verluste hinnehmen mussten.

Ausblick

Die deutsche Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Um den Standort Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen, sind Maßnahmen zur Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung und Kostenkontrolle erforderlich.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Wirtschaftsredaktion