Trump droht Grönland und Iran – während Öl-Lobbyisten Venezuela ins Visier nehmen
Präsident Trumps jüngstes Treffen mit Öl-Bossen hat die Richtung der US-Außenpolitik erneut in Frage gestellt. Während er Öl-Investitionen in Venezuela nach dem Sturz Maduros versprach, drohte er Grönland und dem Iran. Kritiker sehen darin eine rücksichtslose Durchsetzung nationaler Interessen, die wenig Rücksicht auf internationale Gesetze oder die Souveränität anderer Staaten nimmt.
Die Drohungen gegen Grönland sind nicht neu. Bereits in der Vergangenheit äußerte Trump Interesse am Kauf der Insel. Nun scheint er bereit, die Interessen der USA notfalls auch gegen den Willen der grönländischen Regierung durchzusetzen. Auch die Iran-Drohungen sind Ausdruck einer Politik der Konfrontation, die darauf abzielt, die Islamische Republik in die Knie zu zwingen.
Minneapolis in Aufruhr nach tödlicher Schussabgabe durch ICE-Agenten
Ein Vorfall in Minneapolis, bei dem eine Frau durch einen Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) getötet wurde, hat landesweit für Empörung gesorgt. Die Umstände der Schussabgabe sind noch nicht vollständig geklärt, doch es gibt Berichte, wonach die Frau unbewaffnet war und keine unmittelbare Bedrohung darstellte.
Die Reaktionen auf den Vorfall reichen von Entsetzen über die Brutalität der ICE-Agenten bis hin zu Forderungen nach einer umfassenden Untersuchung. Kritiker werfen der Trump-Regierung vor, mit ihrer Null-Toleranz-Politik gegenüber Einwanderern ein Klima der Angst und Gewalt zu schüren.
Kongress ringt um Kontrolle über Militäreinsätze und Haushalt
Nach der überraschenden Festnahme des venezolanischen Präsidenten Maduro durch US-amerikanische Streitkräfte steht der Kongress vor der Frage, inwieweit er die militärischen Aktionen des Präsidenten kontrollieren kann. Demokraten und einige Republikaner fordern eine Klärung der Befugnisse des Präsidenten und warnen vor einer Ausweitung der militärischen Interventionen ohne Zustimmung des Kongresses.
Zudem steht der Kongress unter Zeitdruck, um einen drohenden Regierungsstillstand abzuwenden. Strittig sind vor allem die Mittelvergabe für verschiedene Bundesbehörden und Programme. Während Präsident Trump Kürzungen in Bereichen wie Umweltschutz und Wissenschaft fordert, wollen viele Parlamentarier diese Programme aufrechterhalten oder sogar ausbauen.
USA- uneinig über Rolle als globale moralische Führungskraft
Eine aktuelle Umfrage von NPR/Ipsos zeigt, dass die Amerikaner gespalten sind, wenn es um die Rolle der USA als moralische Führungskraft geht. Während viele weiterhin der Meinung sind, dass die USA eine moralische Verantwortung in der Welt haben, zweifeln immer mehr daran, dass das Land dieser Rolle tatsächlich gerecht wird.
Die Umfrage spiegelt eine wachsende Skepsis gegenüber interventionistischer Außenpolitik wider. Viele Amerikaner sind der Ansicht, dass sich die USA stärker auf die eigenen Probleme konzentrieren sollten, anstatt sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von US Korrospondent



