US-Einfluss in Lateinamerika wächst – China hält mit Investitionen dagegen

US-Einfluss in Lateinamerika wächst – China hält mit Investitionen dagegen
Quelle: KI-generiert

USA verstärken Einfluss in Lateinamerika – Renaissance der Monroe-Doktrin?

Die USA scheinen ihren Einfluss in der westlichen Hemisphäre auszubauen, was von einigen Beobachtern als eine Art Neokolonialismus gesehen wird. Dies könnte eine Renaissance der Monroe-Doktrin darstellen, einer fast 200 Jahre alten Idee, wonach die USA die dominierende Macht in der westlichen Hemisphäre sind und europäische Mächte sich aus der Region heraushalten sollen. Donald Trump setzt sich aktiv dafür ein, den US-Militärhaushalt bis 2027 auf 1,5 Billionen USD anzuheben.

China gibt Lateinamerika nicht kampflos auf

Trotz des wachsenden Einflusses der USA in Lateinamerika wird China die Region nicht kampflos aufgeben. Mit 37 Hafenprojekten und zugesagten Kreditlinien von rund 13 Milliarden USD investiert China weiterhin stark in Lateinamerika. Venezuela, ein ressourcenreiches Land, bleibt dabei ein wichtiger Partner für China, insbesondere als Öllieferant außerhalb der Kontrolle der USA.

Schuldenkrise verschärft sich für Entwicklungsländer

Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben zwischen 2022 und 2024 rund 741 Milliarden USD mehr an Zinsen und Tilgungen für ihre Auslandsschulden gezahlt, als sie an neuen Krediten erhalten haben. Dies ist der höchste Nettoabfluss seit mindestens 50 Jahren. Die Zinszahlungen dieser Länder haben ein Rekordniveau erreicht und sind doppelt so hoch wie vor einem Jahrzehnt.

Migration und Proteste in Venezuela

Die Lage in Venezuela sorgt weiterhin für gemischte Gefühle. Weltweit gab es unterschiedliche Reaktionen auf die Ereignisse in Caracas. In Buenos Aires beispielsweise demonstrierten über 150.000 venezolanische Staatsbürger. Venezolaner in Hamburg äußerten eine Mischung aus Freude und Zweifel angesichts der Hoffnung auf eine Verbesserung ihres Landes.

USA drohen weiterhin mit Interventionen

Die USA drohen weiterhin offen mit militärischen Optionen, einschließlich der Annexion Grönlands, und schüren Spannungen gegen den Iran. Kritiker werfen den USA rücksichtsloses, koloniales Verhalten vor.

Zyklon verwüstet Sri Lanka – Zivilgesellschaft fordert Schulden- und Klimagerechtigkeit

Ende November wurde Sri Lanka von einem schweren Zyklon getroffen, der zu zahlreichen Todesopfern, Vermissten und Obdachlosen führte. Häuser, Infrastruktur und Lebensgrundlagen wurden stark beschädigt. Die Zivilgesellschaft fordert angesichts dieser Katastrophe Schulden- und Klimagerechtigkeit.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Global South Report