Blackout in Berlin: War es wirklich ein linksextremer Anschlag?
Berlin ist wieder am Netz, aber die Fragen bleiben. Nach dem großflächigen Stromausfall im Südwesten der Stadt, der tagelang Chaos verursachte, mehren sich die Zweifel an der offiziellen Version eines linksextremen Anschlags. Während der Bundeskanzler sich lieber um die Energieversorgung der Ukraine sorgt, fragen sich die Berliner, warum ausgerechnet ihre Hauptstadt so anfällig für solche Blackouts ist.
War es wirklich ein politisch motivierter Anschlag, wie das Bundesinnenministerium behauptet, oder steckt mehr dahinter? Die „Vulkangruppen“, denen die Tat zugeschrieben wird, sind dem linksextremistischen Spektrum zugeordnet. Doch ob Umwelt- und Klimaschutz wirklich nur als „Rechtfertigung“ dienen, wie es aus dem Ministerium heißt, bleibt fraglich. Fakt ist: Der Stromausfall hat die Schwachstellen der Berliner Infrastruktur schonungslos offengelegt.
Merz schweigt zum Berliner Blackout – Sorge um die Ukraine?
Während die Berliner im Dunkeln saßen, blieb Bundeskanzler Merz auffallend stumm. Kein Wort des Mitgefühls, keine Krisenansprache. Stattdessen sorgte er sich in einem Brief an Abgeordnete um die Energieversorgung der Ukraine, die angeblich von Putin angegriffen werde. Ist das die viel beschworene „Zeitenwende“, in der Deutschland seine eigenen Probleme ignoriert, um sich auf fremde Konflikte zu konzentrieren?
Die Prioritäten scheinen klar: Während in Berlin Wärmepumpen ausfallen und das Wasser in den Leitungen gefriert, warnt der Kanzler vor einer „humanitären Energiekrise“ in der Ukraine. Man fragt sich, wann die Regierung endlich beginnt, sich um die Nöte der eigenen Bevölkerung zu kümmern, anstatt sich als moralische Instanz für die ganze Welt aufzuspielen.
Tennispause während des Blackouts: Berlins Bürgermeister in der Kritik
Auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat sich während des Stromausfalls nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Während die Stadt im Ausnahmezustand war, gönnte er sich eine Tennispause mit seiner Senatskollegin Katharina Günther-Wünsch. „Er sei aber stets erreichbar gewesen“, beteuert die Senatskanzlei. Doch das reicht nicht, um den Eindruck zu zerstreuen, dass die Berliner Politik die Situation nicht wirklich im Griff hat.
Das Krisenmanagement der Berliner Regierung offenbart ein „brutales Systemversagen“, wie es ein Beobachter formuliert. Während die Menschen im Kalten saßen und um ihre Sicherheit bangten, schien man in den Chefetagen mit anderen Dingen beschäftigt zu sein. Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen endlich Verantwortung übernehmen und die Lehren aus diesem Blackout ziehen.
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