Schusswaffenfund bei Verkehrskontrolle: Spezialeinheiten in Gladbeck im Einsatz

Schusswaffenfund bei Verkehrskontrolle: Spezialeinheiten in Gladbeck im Einsatz

Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle im Gelsenkirchener Stadtteil Heßler haben Polizeibeamte am Donnerstag, dem 8. Januar 2026, einen schwerwaffenführenden Personenkraftwagen (Pkw) gestellt. Der mit mehreren männlichen Personen besetzte Wagen war den Einsatzkräften im Rahmen der Routineüberprüfung aufgefallen.

Eskalation und Festnahme durch Spezialkräfte

Nach der Entdeckung der Waffen im Fahrzeuginneren wurde sofort Verstärkung angefordert. Aufgrund der akuten Gefahrenlage rückten Spezialeinheiten der Polizei, darunter das Mobile Einsatzkommando (MEK), an. Die Lage eskalierte, als die Insassen des Fahrzeugs Widerstand leisteten. Die Spezialkräfte konnten die Situation jedoch unter Kontrolle bringen und alle anwesenden Personen festnehmen. Verletzt wurde niemand.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs wurden folgende Gegenstände sichergestellt:

  • Mehrere funktionstüchtige Schusswaffen, darunter Pistolen und ein Gewehr.
  • Zahlreiche Magazine mit scharfer Munition.
  • Weitere verdächtige Utensilien, die derzeit forensisch untersucht werden.

Ermittlungen zu Herkunft und geplantem Einsatz

Die Polizei Gelsenkirchen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die festgenommenen Männer im Alter zwischen 20 und 35 Jahren werden nun vernommen. Schwerpunkt der Untersuchungen ist die Herkunft der Waffen und ihr bestimmungsgemäßer Einsatz. Die Beamten prüfen Verbindungen in die organisierte Kriminalität des Ruhrgebiets.

Ein Polizeisprecher sagte: „Dieser Fund unterstreicht die immense Bedeutung unserer täglichen Kontrollarbeit. Potenzielle Gewalttaten konnten so sehr wahrscheinlich verhindert werden.“ Die Waffen werden nun balistisch überprüft, um mögliche Verbindungen zu anderen Straftaten in der Region herzustellen.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer in der Zeit um den Kontrollort in Gelsenkirchen-Heßler verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0209/365-0 bei der Polizei Gelsenkirchen zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Gelsenkirchen