Polizei zieht vorläufige Silvester-Bilanz: Verstärkte Präsenz führt zu kontrollierter Nacht

Polizei zieht vorläufige Silvester-Bilanz: Verstärkte Präsenz führt zu kontrollierter Nacht

Recklinghausen – Die Polizei Recklinghausen war in der Nacht zum 1. Januar 2026 mit deutlich mehr Einsatzkräften als in einer normalen Dienstnacht in den elf Städten des Kreises Recklinghausen und in Bottrop im Einsatz. Zu Beginn der Schicht wünschte Polizeipräsidentin Friederike Schmidt den Kolleginnen und Kollegen eine ruhige und unfallfreie Schicht.

Gemischtes Bild bei der Einsatzstatistik

Die vorläufige Auswertung der Silvesternacht zeigt ein geteiltes Bild. Während die Anzahl der polizeilichen Maßnahmen insgesamt hoch war, blieben besonders schwerwiegende Vorfälle wie schwere Körperverletzungen oder größere Brandstiftungen weitgehend aus. Die verstärkte Sichtbarkeit der Beamten habe nach ersten Erkenntnissen deeskalierend gewirkt.

Häufige Einsätze und Maßnahmen

Ein Großteil der Einsätze stand im Zusammenhang mit dem Silvesterbrauchtum. Die Polizei musste unter anderem häufig wegen folgender Sachverhalte ausrücken:

  • Illegales Zünden von Feuerwerkskörpern an verbotenen Orten.
  • Ruhestörungen und Lärmbelästigungen durch Privatfeiern.
  • Verkehrskontrollen, insbesondere zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen am Steuer.
  • Mehrere polizeiliche Türöffnungen (P.TÜR), um bei Notfällen in Wohnungen gelangen zu können.

Vorläufige Fazits und Dank

Trotz der vielen Einzeleinsätze bewertet die Polizeiführung die Lage als insgesamt beherrschbar. „Die Menschen feierten weitgehend verantwortungsbewusst. Dafür und für die Unterstützung durch die vielen freiwilligen Helfer der Hilfsorganisationen bedanken wir uns ausdrücklich“, so ein Sprecher. Eine detaillierte, endgültige Bilanz mit allen Zahlen wird in den nächsten Tagen erwartet.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Recklinghausen