Essener Feuerwehr zieht positive Silvester-Bilanz: Weniger Großeinsätze als im Vorjahr

Essener Feuerwehr zieht positive Silvester-Bilanz: Weniger Großeinsätze als im Vorjahr

Essen, 02.01.2026. Die Feuerwehr Essen blickt auf eine vergleichsweise ruhige Silvesternacht zurück. Trotz zahlreicher Einsätze blieb die Lage unter Kontrolle. Dies ist vor allem auf umfangreiche Vorbereitungen und eine verstärkte Präsenz der Einsatzkräfte zurückzuführen.

Einsatzzahlen im Detail

In der Nacht vom 31. Dezember 2025 auf den 1. Januar 2026 wurden die Leitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt 208 Mal alarmiert. Die Feuerwehr rückte zu 98 Einsätzen aus. Ein signifikanter Rückgang ist bei den sogenannten „P.TÜR“-Einsätzen (Polizeiliche Türöffnungen) zu verzeichnen: Mit lediglich 13 Einsätzen wurden hier fast 40 Prozent weniger Fälle verzeichnet als im Vorjahr. Diese Einsätze sind notwendig, wenn beispielsweise durch Feuerwerkskörper ausgelöste Rauchmelder auslösen und die Bewohner nicht an der Tür reagieren.

Die häufigsten Einsatzgründe

Die Einsätze in der Silvesternacht verteilten sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Fehlalarme: Ein Großteil der Alarmierungen, insbesondere durch automatische Brandmeldeanlagen, stellte sich als Fehlalarm heraus.
  • Brennende Müllcontainer & Kleinbrände: Mehrfach mussten Einsatzkräfte zu kleineren Bränden, oft an falsch entsorgtem Feuerwerk, ausrücken.
  • Medizinische Notfälle: Der Rettungsdienst war wie üblich stark gefordert und bewältigte zahlreiche medizinische Notrufe.

Verstärkter Kräfteeinsatz zeigt Wirkung

Um für die besonderen Herausforderungen der Nacht gerüstet zu sein, hatte die Feuerwehr Essen ihre Präsenz deutlich erhöht. Mehr Fahrzeuge und Personal waren in Bereitschaft, um auf mögliche Großschadenslagen schnell reagieren zu können. Diese Vorsorge und die allgemein verantwortungsvollere Handhabung von Feuerwerkskörpern in der Bevölkerung führen die Einsatzkräfte als Gründe für die insgesamt positive Bilanz an. Dennoch appelliert die Feuerwehr weiterhin zur Vorsicht im Umgang mit Pyrotechnik.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Feuerwehr Essen