Rhein-Erft-Kreis. Die Silvesternacht verlief im Rhein-Erft-Kreis vergleichsweise ruhiger als im Vorjahr. Die Polizei zählte zwischen Mittwochabend (31. Dezember 2025), 18 Uhr, und Donnerstagmorgen (1. Januar 2026), 6 Uhr, insgesamt 204 Einsätze. Dies entspricht einem Rückgang von 39 Einsätzen gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem 243 Einsätze registriert wurden. Die endgültige Auswertung der Statistik steht laut Polizei noch aus.
Verletzte und Gewaltdelikte
Bei den Einsätzen wurden mehrere Personen verletzt, unter ihnen auch Polizeibeamte. Die genaue Zahl der Verletzten wird noch ermittelt. Die Beamten bearbeiteten zudem mehrere Fälle von gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Schwerpunkt lag dabei in der Stadt Bergheim.
Feuerwerk und Sachbeschädigungen
Wie in jedem Jahr spielten auch diesmal Pyrotechnik und illegales Böllern eine große Rolle. Die Polizei stellte mehrere Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Zudem häuften sich Meldungen über Sachbeschädigungen, vor allem an Fahrzeugen und Gebäuden. Einige Rettungskräfte wurden mit Feuerwerkskörpern beworfen.
Höhepunkte der Einsatzlage
Zu den besonderen Vorkommnissen der Nacht gehörten:
- Eine größere Personengeprügel in Frechen, bei der mehrere Beteiligte leicht verletzt wurden.
- Die Versorgung eines Schwerverletzten nach einer Messerstecherei in Bergheim-Quadrath.
- Mehrere Einsätze wegen ausgedehnter Brände, die mutmaßlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden und die Feuerwehren stark beanspruchten.
Polizei zieht erste Bilanz
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis zieht eine erste, vorläufige Bilanz. Die eingesetzten Kräfte konnten die Lage trotz der zahlreichen Vorkommnisse stets kontrollieren. Die intensive Präsenz und Streifentätigkeit habe sich bewährt. Die endgültigen Zahlen und eine detaillierte Auswertung werden in den kommenden Tagen im Rahmen der Polizeilichen Täglichen Übergabe Rhein-Erft (P.TÜR) veröffentlicht. Die Polizei bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die vernünftig gefeiert haben, und bei den Rettungsdiensten für die gute Zusammenarbeit.
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Quelle: Polizei Rhein-Erft Kreis



