Köln (ots) – Bis in die frühen Morgenstunden des Neujahrstags waren mehrere hundert Polizeibeamtinnen und -beamte in Köln und Leverkusen im Einsatz, um für Sicherheit während der Silvesterfeiern zu sorgen. Die vorläufige Einsatzbilanz der Polizei Köln für die Nacht zum 1. Januar 2026 zeigt eine fordernde, aber insgesamt kontrollierte Lage.
Hunderte Einsätze und zahlreiche Festnahmen
Die Beamten mussten zu einer Vielzahl von Vorfällen ausrücken. Der Schwerpunkt lag, wie in den Vorjahren, auf der Innenstadt von Köln, insbesondere rund um den Dom und den Hauptbahnhof, sowie in den Leverkusener Stadtteilen. Die Polizei spricht von einer hohen Anzahl an Einsätzen, bei denen es vor allem um:
- Pyrotechnik-Verstöße: Zahlreiche Böller und Raketen wurden entgegen der Verbote in der Innenstadt und in Menschenansammlungen gezündet.
- Körperverletzungsdelikte: In mehreren Fällen kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen Personen leicht verletzt wurden.
- Sachbeschädigungen: Vereinzelt wurden Fahrzeuge und öffentliche Einrichtungen beschädigt.
- Ermittlungen wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr: Hierzu zählt das Werfen von Feuerwerkskörpern auf Straßen und Bahngleise.
Mehrere Personen konnten vorläufig festgenommen werden. Unter anderem musste die Polizei aufgrund von akuten Gefahrensituationen mehrfach eine sogenannte polizeiliche Türöffnung (P.TÜR) durchführen, um in Wohnungen gelangen zu können.
Präsenz und Prävention zeigten Wirkung
Bereits im Vorfeld hatte die Polizei ihre Präsenz durch zusätzliche Streifen deutlich erhöht und eng mit der Feuerwehr sowie dem Ordnungsamt zusammengearbeitet. Diese präventiven Maßnahmen, darunter auch gezielte Kontrollen an bekannten Brennpunkten, halfen laut Polizeisprecherin, „die größten Risiken einzudämmen und die Übersicht zu behalten“. Dennoch blieb die Nacht für die Einsatzkräfte anstrengend und herausfordernd.
Die genauen Zahlen zu Straftaten, Verletzten und beschlagnahmter Pyrotechnik werden in den kommenden Tagen im Rahmen der abschließenden Bilanz veröffentlicht. Die Polizei Köln dankt den meisten Feiernden für ihr besonnenes Verhalten und weist darauf hin, dass die Ermittlungen zu den angezeigten Straftaten nun konsequent fortgeführt werden.



