Die Kölner Polizei warnt vor erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt am morgigen Samstag, den 24. Januar. Grund sind mehrere parallel angemeldete Versammlungen, bei denen die erwartete Teilnehmerzahl inzwischen stark angestiegen ist.
Massive Störungen im Nachmittagsverkehr
Die Versammlungen finden zwischen 12:00 und 20:00 Uhr statt. In diesem Zeitraum muss mit langen Staus, spontanen Straßensperrungen und erheblichen Verzögerungen im öffentlichen Nahverkehr gerechnet werden. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Innenstadt nach Möglichkeit zu meiden.
Zwei Hauptversammlungen geplant
Laut Polizeiangaben konzentrieren sich die Aktionen auf zwei größere Kundgebungen. Eine Demonstration mit politischem Schwerpunkt wird ab Mittag vom Hauptbahnhof aus starten und einen Rundkurs durch die City ziehen. Zeitgleich findet auf dem Alter Markt eine stille Mahnwache statt, die ebenfalls viele Menschen anziehen wird.
Großeinsatz der Polizei
Die Polizei Köln wird mit einem Großaufgebot im Einsatz sein, um die Sicherheit für alle Beteiligten und Anwohner zu gewährleisten. Ein spezieller Führungsstab (P.TÜR – Polizeiliche Taktische Überwachung und Reaktion) koordiniert die Lage. „Unser Ziel ist ein friedlicher Ablauf für Demonstranten und Bürger“, so ein Polizeisprecher.
Empfehlungen für den Samstag
Um unnötige Wartezeiten und Stress zu vermeiden, gibt die Polizei folgende Tipps:
- Autofahrer: Umfahren Sie die gesamte Innenstadt weiträumig. Nutzen Sie die Autobahnringe (A1, A3, A4) für Querverbindungen.
- ÖPNV-Nutzer: Rechnen Sie mit Verspätungen und Ausfällen bei Bussen und Bahnen in der Kernzone. Informieren Sie sich vor Fahrtantritt bei der KVB.
- Einkäufer & Besucher: Planen Sie deutlich mehr Zeit ein oder verschieben Sie nicht notwendige Wege in die Innenstadt.
- Allgemein: Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte und achten Sie auf aktuelle Verkehrsmeldungen im Radio.
Die genauen Routen der Demonstrationen werden kurzfristig in Absprache mit der Polizei festgelegt. Über aktuelle Verkehrssperren und Staulagen informiert die Polizei Köln auch über ihre Social-Media-Kanäle.
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Quelle: Polizei Köln



