Minden/Petershagen. Die Polizei Minden-Lübbecke hat am vergangenen Mittwoch intensive Geschwindigkeitskontrollen in Minden und Petershagen durchgeführt. Die Beamten der Verkehrsdirektion mussten dabei erneut eine erschreckende Anzahl von Tempoverstößen feststellen. An mehreren neuralgischen Punkten, darunter auch in der Nähe von Schulen und Kindergärten, wurde die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überwacht.
Besorgniserregende Messergebnisse
Laut einem Sprecher der Polizei wurden zahlreiche Fahrzeugführer deutlich zu schnell erwischt. Einige überschritten das Limit um mehr als 30 km/h. „Solche Geschwindigkeiten im urbanen Raum sind unverantwortlich und gefährden alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere die schwächsten“, so der Polizeisprecher. Die Kontrollen fanden sowohl mit stationären Blitzern als auch mit mobilen Lasermessgeräten statt.
Konsequenzen für die Verkehrssünder
Die Folgen für die betroffenen Fahrer sind vielfältig und reichen je nach Schwere des Verstoßes von:
- Bußgeldern und Punkten in Flensburg
- Fahrverboten für einen Monat oder länger
- Anordnung eines Aufbauseminars
Die Polizei wies darauf hin, dass die Kontrollen nicht der Einnahmeerzielung dienen, sondern ausschließlich dem Ziel, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Gerade in Wohngebieten und an Orten mit hohem Fußgängeraufkommen sei angepasste Geschwindigkeit überlebenswichtig.
Appell an alle Fahrer
Die Polizei Minden-Lübbecke kündigte an, die regelmäßigen Tempokontrollen in der gesamten Region fortzusetzen. Sie appelliert an alle Autofahrer, stets die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und vorausschauend zu fahren. „Ein paar Minuten Zeitgewinn wiegen niemals das Risiko eines schweren Unfalls auf“, betonte der Sprecher abschließend. Die nächsten Schwerpunktaktionen sind bereits in Planung.
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Quelle: Polizei Minden-Lübbecke



