Südafrika: Zwischen Armut, Kriminalität und Hoffnung
Südafrika, die „Regenbogennation“, befindet sich in schwierigen Zeiten. Das Land kämpft mit einer historischen Wirtschaftskrise, die durch geringes Wirtschaftswachstum und hohe Arbeitslosigkeit gekennzeichnet ist. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in extremer Armut, Tendenz steigend. Die offizielle Arbeitslosenquote hat eine Rekordhöhe von etwa 34 Prozent erreicht, wobei die Jugendarbeitslosigkeit vermutlich sogar bei über 60 Prozent liegt.
Ein weiteres Problem, das die Wirtschaft und die Privathaushalte schädigt, sind die Stromausfälle, die mittlerweile zum südafrikanischen Alltag gehören. Der Staat ist nicht mehr in der Lage, die Grundversorgung auch in anderen Bereichen sicherzustellen.
Die Kriminalität ist ein weiteres großes Problem in Südafrika. Reiseführer warnen immer wieder vor der extremen Kriminalität, die das Land zu einem der gefährlichsten der Welt machen soll. Die Mordraten sind hoch und Touristen werden immer wieder Opfer von Raubüberfällen. Besonders gefährlich sind die Townships am Rande der Städte, wo Hunderttausende oder sogar Millionen Menschen unter unwürdigen Bedingungen leben. Kriminalität ist hier allgegenwärtig und Mord und Totschlag sind leider ein tägliches Ereignis.
Trotz dieser Probleme gibt es auch Hoffnung. Südafrika ist weiterhin eines der wichtigsten Zielländer für Migranten auf dem gesamten Kontinent. Migrationsforscher schätzen, dass sich 4,2 Millionen Immigranten in Südafrika aufhalten, was 7,2 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht.
Die Regierung versucht, die Situation zu verbessern. So wurde beispielsweise viel Geld in die Verbesserung der Sicherheitslage in Kapstadt investiert. Auch gibt es Erfolge bei der Bekämpfung von HIV/Aids. Die Zahl der Neuinfektionen ist zwischen 2010 und 2023 um 58 Prozent gesunken, die Zahl der Todesfälle um 66 Prozent.
Es bleibt zu hoffen, dass Südafrika die aktuellen Krisen überwinden und eine bessere Zukunft für seine Bevölkerung schaffen kann.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von BRICS-Korrespondent



