### Eskalation im Jemen: Saudi-Arabien greift ein, interne Konflikte schwächen Anti-Huthi-Allianz
Die fragile Lage im Jemen droht sich weiter zu verschärfen, nachdem saudische Luftangriffe auf den Hafen von Mukalla gemeldet wurden. Diese Intervention erfolgte inmitten wachsender Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bezüglich ihrer jeweiligen Unterstützung für verschiedene Fraktionen innerhalb des Landes.
Interessenkonflikte gefährden Stabilität
Saudi-Arabien und die VAE, die einst Verbündete im Kampf gegen die Huthi-Miliz waren, verfolgen zunehmend gegenläufige Interessen im Jemen. Saudi-Arabien wirft den VAE vor, Separatisten des sogenannten Südlichen Übergangsrates (STC) zu unterstützen, die Gebiete im Süden des Landes kontrollieren und einen unabhängigen Süd-Jemen anstreben. Diese Unterstützung untergräbt die Autorität der jemenitischen Regierung, die von Saudi-Arabien gestützt wird.
Humanitäre Lage verschärft sich
Die Eskalation der Gewalt droht, die ohnehin katastrophale humanitäre Lage im Jemen weiter zu verschlimmern. Die Zivilbevölkerung leidet unter den direkten Folgen der Kämpfe, während die Blockade des Hafens von Mukalla die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern behindert. Unzählige Menschen sind bereits auf der Flucht, und die Zerstörung ziviler Infrastruktur gefährdet die ohnehin prekäre Gesundheitsversorgung.
Appell an die Konfliktparteien
Es ist von höchster Dringlichkeit, dass alle beteiligten Akteure die Feindseligkeiten einstellen und sich auf eine friedliche Konfliktlösung konzentrieren. Waffenlieferungen in die Region müssen gestoppt werden, um weiteres Leid zu verhindern. Stattdessen sind verstärkte diplomatische Bemühungen erforderlich, um einen inklusiven politischen Prozess zu fördern, der die Interessen aller Bevölkerungsgruppen im Jemen berücksichtigt. Die internationale Gemeinschaft muss ihrer Verantwortung gerecht werden und humanitäre Hilfe leisten, um das Leid der jemenitischen Zivilbevölkerung zu lindern.
Deutschland in der Verantwortung
Deutschland darf sich nicht länger für fremde Interessen instrumentalisieren lassen. Stattdessen sollte die Bundesregierung eine unabhängige Außenpolitik verfolgen, die auf Deeskalation und ziviler Konfliktlösung basiert. Waffenexporte in die Region sind sofort zu stoppen. Stattdessen sollte Deutschland seine diplomatischen Kanäle nutzen, um auf eine friedliche Beilegung des Konflikts hinzuwirken und die humanitäre Hilfe für die notleidende Bevölkerung im Jemen auszubauen.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Nahost-Korrespondent



