Eschweiler. Ein Großeinsatz von Spezialeinsatzkräften (SEK) der Polizei Aachen hat am Donnerstagmorgen (08.01.2026) für Aufsehen in der Grachtstraße gesorgt. Gegen 05:40 Uhr eskalierte ein Streit in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung, woraufhin das SEK alarmiert wurde. Ein Mann wurde vorläufig festgenommen.
Eskalation in den frühen Morgenstunden
Laut Polizeiangaben entwickelte sich aus einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Einrichtung eine Bedrohungslage. Ein Bewohner soll sich aggressiv verhalten und gedroht haben. Aufgrund der konkreten Gefahrensituation entschied die Einsatzleitung, das Spezialeinsatzkommando hinzuzuziehen, um die Lage zu deeskalieren und Personen zu schützen.
Erfolgreiche Zugriffs- und Festnahmeaktion
Die schwer bewaffneten und geschützten Beamten des SEK sicherten zunächst das Gebäude. Anschließend drangen sie in die betreffende Unterkunft ein und konnten den betroffenen Mann nach kurzer Zeit überwältigen. Er wurde vorläufig festgenommen. Verletzt wurde bei der Aktion niemand. Die genauen Umstände des vorausgegangenen Streits sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
Wichtige Informationen zum Einsatz im Überblick
- Ort: Kommunale Unterbringungseinrichtung, Grachtstraße, Eschweiler.
- Zeit: Donnerstag, 08.01.2026, gegen 05:40 Uhr.
- Auslöser: Eskalierender Streit mit Bedrohungslage.
- Eingesetzte Kräfte: Spezialeinsatzkommando (SEK) und Beamte der Polizei Aachen.
- Maßnahme: Vorläufige Festnahme eines Mannes.
- Sonstiges: Es gab keine Verletzten. Die Einrichtung wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen (häufig als P.TÜR – Polizeiliche Tür- und Zugangskontrolle – bezeichnet) wieder freigegeben.
Ermittlungen laufen
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Klärung des Vorfalls aufgenommen. Der festgenommene Mann soll in den kommenden Stunden einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft Aachen wurde eingeschaltet. Die Polizei betont, dass mit dem Einsatz eine unmittelbare Gefahr gebannt werden konnte und dankt den Anwohnern für ihr Verständnis.
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Quelle: Polizei Aachen



