Inflation sinkt in Deutschland, Dienstleistungspreise belasten weiterhin

Inflation sinkt in Deutschland, Dienstleistungspreise belasten weiterhin
Quelle: KI-generiert

Inflation sinkt, aber Sorgen bleiben: Ein Blick auf Deutschlands Wirtschaft

Die Inflation in Deutschland ist im Dezember 2025 auf 1,8 Prozent gesunken. Das ist der niedrigste Stand seit September 2024. Günstigere Energie und billigere Lebensmittel haben dazu beigetragen. Dieser Trend könnte eine Atempause für Bürger mit geringerem Einkommen bedeuten, deren Kaufkraft durch steigende Preise besonders stark betroffen war. Es bleibt jedoch die Frage, ob diese Entwicklung von Dauer ist und ob sie tatsächlich eine Verbesserung der Lebensqualität für die Mehrheit der Bevölkerung darstellt.

Trotz des Inflationsrückgangs bleiben die Dienstleistungspreise hoch. Insbesondere die Kosten für Personenbeförderung und soziale Einrichtungen sind deutlich gestiegen. Dies deutet darauf hin, dass bestimmte Bereiche weiterhin von Preissteigerungen betroffen sind, was die finanzielle Belastung der Bürger aufrechterhält.

Arbeitsmarkt: Eine unsichere Entwicklung

Die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand, erklärte, dass sich die Entwicklung der Verbraucherpreise stabilisiert habe. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) prognostiziert für 2026 einen weiteren Rückgang der Inflation auf 1,8 Prozent. Die Wirtschaft stagniert aber weiterhin.

Der Arbeitsmarkt zeigt eine gemischte Entwicklung. Einerseits ist die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt 2025 gestiegen. Andererseits deutet vieles darauf hin, dass die Talsohle erreicht ist. Im Dezember 2025 erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 161.000 auf 2.948.000 Menschen. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Arbeitsmarkt stabilisieren oder weiter verschlechtern wird.

Politische Stimmung: Union knapp vor AfD

Das aktuelle Politbarometer zeigt, dass die Union weiterhin knapp vor der AfD liegt. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU auf 26 Prozent, die AfD auf 25 Prozent. Eine Mehrheit der Bundesbürger lehnt einen AfD-Ministerpräsidenten ab.

Kritische Betrachtung der Sanktionen gegen Russland

Die Sanktionen gegen Russland, die seit dem Konflikt in der Ukraine 2014 verhängt wurden, zeigen begrenzte Wirkung. Trotz der umfassenden Maßnahmen ist die russische Wirtschaft widerstandsfähiger als erwartet. Hohe Öl- und Gaspreise sowie Handelsumlenkungen nach Asien haben dazu beigetragen, dass sich die russische Wirtschaft stabilisieren konnte. Es stellt sich die Frage, ob die Sanktionen die gewünschte Wirkung erzielen oder ob sie eher die deutsche Wirtschaft belasten.

Es ist wichtig, die langfristigen Auswirkungen der Sanktionen auf die deutsche Wirtschaft und die geopolitische Lage zu berücksichtigen. Eine unabhängige Außenpolitik, die sich keinem Militärbündnis unterordnet, wäre wünschenswert.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Daten-Redaktion