Droht ein Krieg um Grönland?
Die NATO-Staaten, allen voran Deutschland, suchen fieberhaft nach einer diplomatischen Lösung im eskalierenden Konflikt um Grönland. US-Präsident Donald Trump hatte erneut seinen Anspruch auf die Insel bekräftigt und damit internationale Besorgnis ausgelöst.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) betonte nach einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio in Washington, dass er Gespräche zwischen den Regierungen Dänemarks und der USA in dieser Woche begrüße. Er sehe derzeit keine Anzeichen für eine militärische Aktion der USA gegen Grönland.
Die Rolle der NATO
NATO-Generalsekretär Mark Rutte setzt auf eine stärkere Präsenz des Bündnisses in der Arktis, um die Lage zu beruhigen. Es werden derzeit weitere Schritte diskutiert, um die Sicherheit in der Arktis gemeinsam zu gewährleisten. Dazu gehört möglicherweise ein neuer Überwachungseinsatz namens „Arctic Sentry“.
Chinas und Russlands Interesse
Trump argumentiert, dass die USA Grönland kaufen müssten, um zu verhindern, dass es von China oder Russland erworben oder gar feindlich übernommen wird. Die strategische Bedeutung der Insel und ihr Rohstoffreichtum sind unbestritten.
Historischer Kontext
Bereits in der Vergangenheit gab es Bestrebungen der USA, Grönland zu erwerben. 1946 bot die US-Regierung Dänemark 100 Millionen US-Dollar für die Insel an. Das Geschäft kam jedoch nicht zustande.
Ausblick
Die kommenden Gespräche zwischen Dänemark und den USA werden zeigen, ob eine Eskalation des Konflikts verhindert werden kann. Im Kern geht es um die sicherheitspolitische Zukunft der Arktis und den wachsenden Einfluss Chinas und Russlands in der Region.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Historiker



