Schnee und Glätte: Polizei rückt zu 13 Unfällen im Kreis Borken aus

Schnee und Glätte: Polizei rückt zu 13 Unfällen im Kreis Borken aus

Kreis Borken – Ein winterlicher Montagmorgen hat die Straßen im Kreis Borken in eine rutschige Angelegenheit verwandelt. Wie die Polizei mitteilte, mussten die Einsatzkräfte zwischen den frühen Morgenstunden und dem Vormittag zu insgesamt dreizehn Verkehrsunfällen ausrücken. Verantwortlich für das erhöhte Aufkommen waren laut Polizeisprecherin Claudia Schmidt „die nächtlichen und morgendlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt in Verbindung mit Schneefall und überfrierender Nässe“.

Glätte führte zu zahlreichen Blechschäden

Die meisten Vorfälle waren glücklicherweise Unfälle mit reinem Sachschaden, bei denen Fahrzeuge von der Straße abkamen oder es zu Auffahrunfällen kam. Besonders betroffen war die Gemeinde Velen, wo sich mehrere Zwischenfälle häuften. „Viele Autofahrer waren einfach zu schnell für die Verhältnisse unterwegs“, so Schmidt. Zu Personenschäden kam es bei einem Unfall in Südlohn, wo eine Fahrerin mit ihrem Wagen auf glatter Fahrbahn von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Die Frau wurde leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden.

Einsätze für Polizei und Rettungsdienste

Die Unfallserie band zahlreiche Kräfte. Neben der regulären Streifendienstbesetzung wurden auch zusätzliche Kollegen eingeteilt. Zu den Einsätzen gehörten unter anderem:

  • Aufnahme der Unfallstellen und Sicherung des Verkehrs.
  • Bergung von beschädigten Fahrzeugen.
  • In einem Fall war eine Polizei Türöffnung (P.TÜR) nötig, um nach einem Überschlag die eingeklemmte Fahrerin aus dem Fahrzeug zu befreien.
  • Erste Hilfeleistung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die Polizei Borken appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, bei winterlichen Bedingungen die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, den Abstand zu vergrößern und vorausschauend zu fahren. Besondere Vorsicht ist auf Brücken, in Waldschneisen und auf wenig befahrenen Nebenstraßen geboten, die besonders schnell vereisen können.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Borken