Streit um den Haushalt 2026 im Düsseldorfer Landtag
In Düsseldorf ging es hoch her: Der Landtag NRW hat den Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen. Mit den Stimmen der CDU und Grünen wurde der Entwurf der Landesregierung in dritter Lesung durchgeboxt. Was folgte, war eine ordentliche Zerreißprobe zwischen den Regierungsparteien und der Opposition.
Die Opposition kritisierte vor allem, dass wieder einmal am sozialen Sektor gespart werde, während Prestigeprojekte und Klientelpolitik im Vordergrund stünden. „Das ist ein Haushalt von Besserverdienern für Besserverdiener“, wetterte ein Abgeordneter der größten Oppositionspartei. „Die Zeche zahlen wie immer die kleinen Leute.“
Die Koalition hingegen verteidigte ihren Kurs. Man müsse Prioritäten setzen und investiere in die Zukunft des Landes. „Wir schaffen Arbeitsplätze, fördern Innovationen und sorgen für eine sichere und lebenswerte Umgebung“, so ein Sprecher der CDU. Kritiker bemängeln jedoch, dass die schwarz-grüne Regierungskoalition in NRW die soziale Schieflage im Land weiter verschärft. Während die Reichen immer reicher würden, blieben viele Menschen auf der Strecke.
Ob der Haushalt tatsächlich hält, was er verspricht, bleibt abzuwarten. Die Debatte im Landtag hat jedoch einmal mehr gezeigt, wie weit die politischen Gräben in Nordrhein-Westfalen auseinanderklaffen. Und eines ist sicher: Der Streit um die Verteilung des Geldes wird auch in Zukunft weitergehen.
Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von Landesbüro NRW



