Die Kreispolizeibehörde Mettmann hat am Dienstag, dem 20. Januar 2026, einen schwer mangelhaften Autotransporter stillgelegt. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten sage und schreibe 56 zum Teil gravierende Mängel fest. Das Fahrzeug war in einem derart desolaten Zustand, dass es eine unmittelbare Gefahr für den Straßenverkehr darstellte.
Fehlendes Rad und lebensgefährliche Defekte
Bereits auf den ersten Blick fiel den Polizisten ein komplett fehlendes Rad an der Hinterachse des Transporters auf. Weitere Untersuchungen offenbarten einen ganzen Katalog schwerwiegender Sicherheitsverstöße. Dazu gehörten unter anderem:
- Völlig abgefahrene und teilweise beschädigte Reifen an den verbliebenen Rädern.
- Erhebliche Mängel an Bremsanlage und Lenkung.
- Defekte Beleuchtungseinrichtungen.
- Nicht vorhandene oder lose gesicherte Ladung.
- Massive Rostschäden an der Karosserie und am Fahrgestell.
Sofortiges Fahrverbot und hohes Bußgeld
Angesichts der akuten Verkehrsunsicherheit verfügten die Beamten sofort ein absolutes Fahrverbot. Der Transporter wurde auf Kosten des Halters abgeschleppt und ist erst nach einer vollständigen und erfolgreichen Hauptuntersuchung (HU) bei einer anerkannten Prüfstelle wie dem TÜV oder der DEKRA wieder zu bewegen. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet. Die Polizei Mettmann (P.TÜR, aufgelöst: Polizeiliche Verkehrsüberwachung) kündigte an, die Kontrollen auf Landstraßen und Autobahnen im Kreisgebiet weiter zu intensivieren, um solche Gefahrenquellen konsequent aus dem Verkehr zu ziehen.
„Dieser Fall zeigt in erschreckender Deutlichkeit, welche Risiken von nicht verkehrssicheren Fahrzeugen ausgehen“, so ein Sprecher der Behörde. „Ein derart marodes Fahrzeug ist eine fahrende Zeitbombe für alle Verkehrsteilnehmer.“ Die Polizei appelliert an alle Fahrzeughalter, ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen und ihre Autos und Lkw regelmäßig auf technische Mängel überprüfen zu lassen.
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Quelle: Polizei Mettmann



