Die Kreispolizeibehörde Mettmann blickt auf eine einsatzreiche Silvesternacht zurück. Mit einer starken Präsenz in allen zehn Städten des Kreises überwachte die Polizei das Feuerwerk und griff bei Verstößen konsequent ein.
Die Einsatzstatistik im Überblick
Insgesamt mussten die Beamten zu über 300 Einsätzen ausrücken. Die Bilanz der Nacht umfasst folgende Punkte:
- Verletzte: Glücklicherweise wurde keine Person schwer verletzt. Mehrere leichte Verletzungen, vor allem durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern, wurden behandelt.
- Festnahmen: Es gab acht vorläufige Festnahmen, vorrangig wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
- Ermittlungsverfahren: Die Polizei leitete über 50 Ermittlungsverfahren ein. Der Schwerpunkt lag auf Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und gefährlichen Körperverletzungen.
- Verwaltungsrechtliche Maßnahmen: In mehreren Fällen griff die Polizei auf das Polizei- und Ordnungsrecht (P. TÜR) zurück, um Gefahren abzuwehren, beispielsweise durch die vorübergehende Ingewahrsamnahme stark alkoholisierter Personen.
Schwerpunkte und Besonderheiten
Ein besonderer Fokus der Streifen lag auf großen Menschenansammlungen in den Innenstadtbereichen, wie der Hochdahler Straße in Erkrath oder der Altstadt von Mettmann. Hier konnte durch die präventive Anwesenheit der Beamten eine größere Eskalation verhindert werden. Dennoch kam es vereinzelt zu Rangeleien und Sachbeschädigungen.
Die Polizei zeigt sich mit dem Verlauf insgesamt zufrieden. „Die deutliche Präsenz hat sicherlich deeskalierend gewirkt“, so ein Sprecher. „Die meisten Menschen feierten friedlich. Denjenigen, die die Grenzen überschritten haben, konnten wir jedoch umgehend Einhalt gebieten.“ Die Beamten appellieren auch für die Zukunft an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, Feuerwerkskörper verantwortungsvoll zu verwenden.
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Quelle: Polizei Mettmann



