Polizei sucht Zeugen nach mehreren Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Polizei sucht Zeugen nach mehreren Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Die Polizei Mettmann bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung mehrerer Verkehrsunfallfluchten, die sich in den vergangenen Tagen im Kreisgebiet ereignet haben.

Die gemeldeten Vorfälle im Überblick

Am Montag, dem 19. August, gegen 19:45 Uhr, streifte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer auf der Metzkausener Straße in Erkrath einen parkenden schwarzen Ford Fiesta. Der Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Ein weiterer Fall ereignete sich am Dienstag, dem 20. August, gegen 13:30 Uhr in Haan. An der Kreuzung Hochdahler Straße / Bollenheide touchierte ein Pkw beim Abbiegen einen anderen Wagen. Trotz des deutlichen Geräuschs verließ der Fahrer den Ort, ohne seine Daten zu hinterlassen.

In Ratingen kam es am Mittwoch, dem 21. August, auf dem Parkplatz eines Supermarkts an der Lintorfer Straße zu einer Kollision. Ein weißer Kleintransporter beschädigte beim Ausparken einen danebenstehenden Pkw und fuhr anschließend weg.

Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer

Die Kriminalpolizei weist eindringlich darauf hin, dass eine Verkehrsunfallflucht kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat darstellt. „Wer nach einem Unfall einfach weiterfährt, macht sich strafbar“, so ein Beamter. Die Polizei bittet Zeugen der genannten Vorfälle oder Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.

Was tun nach einem Unfall?

  • Unfallstelle absichern.
  • Bei Personenschaden sofort Hilfe rufen (Notruf 112).
  • Bei reinem Sachschaden (P.TÜR = Personen- oder Türschaden) die Polizei unter 110 verständigen.
  • Auf den anderen Beteiligten warten und Daten austauschen.
  • Möglichst Fotos vom Schaden und der Situation machen.

Hinweise zu den genannten Unfallfluchten nimmt die Polizei Mettmann unter der Telefonnummer 02104 / 982-0 entgegen.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Mettmann