In den vergangenen Tagen registrierte die Polizei im Kreis Mettmann mehrere Verkehrsunfallfluchten. Die Beamten fahnden nach den Verursachern und bitten um Zeugenhinweise.
Die gemeldeten Vorfälle im Überblick
- Hilden, Parkhaus Schwanenstraße: Am Donnerstag, gegen 14:30 Uhr, streifte ein Fahrzeug eine Parkticket-Säule. Der oder die Verursacherin verließ den Ort, ohne den Schaden zu melden. Am Fahrzeug der Geschädigten entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.
- Erkrath, Hochdahler Straße: Ein parkendes Auto wurde zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen an der Fahrerseite beschädigt. Der Verursacher flüchtigte unerkannt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf circa 1.000 Euro.
- Ratingen, Lintorfer Straße: Bei einem Rangierunfall am Freitag gegen 18:00 Uhr wurde ein parkender Pkw an der hinteren Stoßstange getroffen. Der Verantwortliche fuhr einfach weiter, ohne seine Daten zu hinterlassen.
Polizei warnt: Unfallflucht ist eine Straftat
Die Polizeiinspektion Mettmann weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Verkehrsunfallflucht kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat nach § 142 des Strafgesetzbuches (StGB). „Wer nach einem Unfall einfach weiterfährt, macht sich strafbar. Bei einer Feststellung drohen ein empfindliches Bußgeld, Punkte in Flensburg und im schlimmsten Fall sogar der Entzug der Fahrerlaubnis“, erklärt ein Sprecher der Dienststelle.
Die Beamten appellieren an alle Verkehrsteilnehmer: Im Falle eines Schadens – auch an einer sogenannten Privat-Tür (P.TÜR) oder anderen privaten Eigentum – muss die Unfallstelle unverzüglich gesichert und der Geschädigte benachrichtigt werden. Ist niemand anzutreffen, muss die Polizei verständigt werden.
Zeugen werden gebeten, sich zu melden
Wer Hinweise zu einer der beschriebenen Verkehrsunfallfluchten geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Mettmann unter der Telefonnummer 02104 / 982-0 in Verbindung zu setzen. Alle Informationen werden vertraulich behandelt.
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Quelle: Polizei Mettmann



