Mehrere Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann – Polizei sucht Zeugen

Mehrere Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann – Polizei sucht Zeugen

Langenfeld – Die Polizei im Kreis Mettmann registrierte in den vergangenen Tagen eine auffällige Reihe von Verkehrsunfallfluchten. Bei diesen Delikten entfernten sich die Verursacher von Unfällen, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern oder die erforderlichen Daten auszutauschen. Die Beamten sind in mehreren Fällen auf Zeugensuche und appellieren an die Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer.

Kein Kavaliersdelikt, sondern Straftat

Die Polizei betont, dass eine Verkehrsunfallflucht kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat nach § 142 des Strafgesetzbuches (StGB). „Wer nach einem Unfall einfach wegfährt, macht sich strafbar. Das gilt auch für kleinere Blechschäden an parkenden Fahrzeugen“, so ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Mettmann. Die Folgen für die Flüchtigen können empfindlich sein: Neben strafrechtlicher Verfolgung drohen Punkte in Flensburg und der Entzug der Fahrerlaubnis.

Was tun nach einem Unfall?

Die Polizei ruft dazu auf, sich im Falle eines Unfalls korrekt zu verhalten:

  • Unfallstelle absichern (Warnblinkanlage, Warndreieck).
  • Verletzte versorgen und gegebenenfalls Rettungsdienst (112) alarmieren.
  • Auf jeden Fall auf den Geschädigten oder, wenn dieser nicht anzutreffen ist, auf die Polizei warten.
  • Die eigenen Personalien sowie Fahrzeug- und Versicherungsdaten bereithalten.

Zeugen werden dringend gebeten, sich zu melden

Für die Aufklärung der aktuellen Fälle sind die Ermittler auf Mithilfe angewiesen. Wer in den vergangenen Tagen im Kreis Mettmann Zeuge eines Verkehrsunfalls geworden ist oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer der örtlichen Polizeiwache oder der allgemeinen Notrufnummer 110 zu melden. Auch Dashcam-Aufnahmen können wichtige Hinweise liefern.

Die Pressemitteilung der Polizei Mettmann mit dem Aktenzeichen 2512104 unterstreicht die Dringlichkeit: „Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich. Nur so können wir die Täter ermitteln und für die Schadensregulierung sorgen.“

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Mettmann