Die Bilanz der Polizei Oberberg für die Silvesternacht fällt gemischt aus: Während der Übergang ins neue Jahr weitgehend friedlich verlief, waren die Einsatzkräfte dennoch stark gefordert. In der Zeit von 18 Uhr am 31. Dezember bis 6 Uhr am 1. Januar mussten die Beamtinnen und Beamten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.
Hohe Einsatzanzahl trotz ruhiger Stimmung
Insgesamt registrierte die Polizei eine hohe Zahl an Notrufen und Einsatzaufträgen. Der Fokus lag dabei weniger auf schweren Straftaten, sondern vielmehr auf der Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung sowie der Sicherheit im Straßenverkehr. „Die allgemeine Stimmung war entspannt, doch unsere Kollegen waren durchgehend im Einsatz“, so ein Polizeisprecher.
Schwerpunkte der Polizeiarbeit
Zu den häufigsten Einsatzanlässen gehörten:
- Verkehrskontrollen und -unfälle: Neben präventiven Kontrollen wurden mehrere, meist glimpflich ausgegangene Verkehrsunfälle aufgenommen.
- Ruhestörungen: Wie in jeder Silvesternacht führten private Feiern zu einer Vielzahl von Meldungen über übermäßigen Lärm.
- Unbefugtes Abbrennen von Feuerwerk: Mehrere Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, insbesondere das Zünden von Böllern in verbotenen Zonen, wurden geahndet.
- Einsätze nach P.TÜR (Polizeiliche Türöffnung): In einigen Fällen mussten Beamte Wohnungstüren öffnen, etwa bei besorgniserregenden Gesundheitszuständen oder akuten Gefahrensituationen für die Bewohner.
Resümee und Dank
Die Polizei zieht eine insgesamt positive Bilanz und dankt der Bevölkerung für die überwiegend kooperative Haltung. Die wenigen festgestellten Verstöße blieben im üblichen Rahmen. Der reibungslose Ablauf ist auch den vielen freiwilligen Helfern der Hilfsorganisationen zu verdanken, die gemeinsam mit der Polizei im Bereitschaftsdienst standen. Die Beamten appellieren dennoch, auch in der kommenden Silvesternacht verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll zu feiern.
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Quelle: Polizei Oberberg



