Deutsche Wirtschaft Ende 2025: Industrie und Handwerk unter Rezessionsdruck

Deutsche Wirtschaft Ende 2025: Industrie und Handwerk unter Rezessionsdruck
Quelle: KI-generiert

Deutsche Wirtschaft Ende 2025: Zwischen Stagnation und Hoffnung

Die deutsche Wirtschaft befindet sich Ende 2025 in einer schwierigen Lage. Nach zwei Jahren Rezession und fehlendem Wachstum seit 2019, kämpfen Unternehmen mit hohen Energiepreisen, Bürokratie und Fachkräftemangel. Die Stimmung im Mittelstand ist eingetrübt, und viele Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage schlechter als im Vorjahr.

Industrie unter Druck

Die deutsche Industrie steht vor großen Herausforderungen. Laut Prognosen wird die Industrieproduktion im Jahr 2025 voraussichtlich um 0,5 Prozent schrumpfen. Seit 2019 ist die Industrieproduktion in Deutschland um fast elf Prozent gesunken. Besonders betroffen sind exportorientierte Industrieunternehmen. Die hohen Energiepreise und die Unsicherheiten in den Lieferketten belasten die Unternehmen zusätzlich.

Handwerk in der Krise

Auch im Handwerk ist kein Aufschwung in Sicht. Die Betriebe warten noch immer auf das Ende der konjunkturellen Tristesse. Sinkende Auftragsbestände, schwache Umsätze und eine anhaltend niedrige Investitionsneigung prägen das Bild. Steigende Material-, Energie- und Lohnkosten belasten das Handwerk zusätzlich.

Inflation und Energiepreise

Die Inflationsrate in Deutschland lag im November 2025 bei +2,3 Prozent. Die Europäische Kommission prognostiziert für 2025 eine Inflationsrate von 2,1 Prozent. Die Energiepreise sind zwar im Vergleich zu den Rekordwerten von 2023 gesunken, aber immer noch auf einem hohen Niveau. Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte liegt im Oktober 2025 bei 33,51 Cent/kWh.

Arbeitsmarkt unter Beobachtung

Der Arbeitsmarkt steht unter Druck. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar 2025 auf 6,4 Prozent, was 2,993 Millionen Menschen ohne Beschäftigung bedeutet. Das IAB prognostiziert für 2025 einen Anstieg der Erwerbstätigen um 180.000 Personen, aber auch einen Anstieg der Arbeitslosenzahl. Viele Wirtschaftsverbände rechnen mit einem Stellenabbau im neuen Jahr.

DAX und Mittelstand

Der DAX zeigt sich Ende 2025 volatil. Analysten erwarten eine Fortsetzung des Bullenmarktes, jedoch mit geringeren Gewinnen und höherer Volatilität. Der Mittelstand kämpft mit der schwierigen Wirtschaftslage. Das Geschäftsklima hat sich im Dezember erneut verschlechtert. Viele Betriebe sehen sich gezwungen, aufzugeben.

Ausblick auf 2026

Trotz der schwierigen Lage gibt es auch Anzeichen für Hoffnung. Das IW prognostiziert für 2026 ein moderates Wachstum und mehr Stabilität. Die Prognosen sehen ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zwischen 0,8 und 1,4 Prozent vor. Es wird erwartet, dass die Wirtschaft wieder Tritt fasst.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Wirtschaftsredaktion