Deutsche Industrie erholt sich trotz schwächelndem Export im November 2025

Deutsche Industrie erholt sich trotz schwächelndem Export im November 2025
Quelle: KI-generiert

Deutsche Wirtschaft zeigt gemischte Signale

Die deutsche Wirtschaft präsentiert sich zu Beginn des Jahres 2026 in einem Zustand der Unsicherheit. Während einige Indikatoren auf eine leichte Erholung hindeuten, bleiben andere Faktoren weiterhin besorgniserregend.

Industrie überrascht mit Erholung, Export schwächelt

Die deutsche Industrie hat im November 2025 überraschend den dritten Monat in Folge einen Produktionsanstieg verzeichnet. Besonders die Automobilindustrie trug mit einem deutlichen Zuwachs von 7,8 Prozent im Monatsvergleich zu diesem Ergebnis bei. Auch der Maschinenbau leistete einen Beitrag. Allerdings gab es auch negative Einflüsse, wie den Rückgang in der Energieerzeugung um 7,8 Prozent.

Trotz der positiven Produktionsentwicklung kämpft die deutsche Wirtschaft weiterhin mit einem schwächelnden Export. Insbesondere der Handel mit den USA verzeichnete deutliche Rückgänge.

Konjunkturprognosen und Herausforderungen

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung prognostiziert für 2026 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,2 Prozent. Dieses Wachstum wird vor allem auf Impulse durch das Sondervermögen Infrastruktur, Ausgaben für Verteidigung, Entlastungen durch das Investitionssofortprogramm für Unternehmen und den Industriestrompreis zurückgeführt.

Die IMK-Forscher sehen jedoch auch Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Dazu gehören geoökonomische Verschiebungen wie die wachsende Rivalität zwischen den USA und China sowie die offensive Handels- und Industriepolitik dieser Großmächte. Um den Wohlstand Deutschlands zu sichern, müsse die Regierung entschlossen handeln und Reformen angehen, die die Wachstums- und Investitionsbedingungen verbessern.

Arbeitsmarkt und Insolvenzen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember 2025 auf 2,908 Millionen gestiegen. Im Jahresschnitt waren so viele Menschen betroffen wie seit 2013 nicht mehr. Gleichzeitig befinden sich die Firmenpleiten auf dem höchsten Stand seit 2014. Experten erwarten für 2026 keine Trendwende.

DAX erreicht Rekordstand

Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten hat der DAX einen Rekordstand erreicht und erstmals die Marke von 25.000 Punkten überschritten. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen dies auf die breite Wirtschaft und die Arbeitnehmer haben wird.

Politische Prioritäten

Die Union und die SPD setzen unterschiedliche Prioritäten bei möglichen Steuersenkungen. Während die Union den Fokus auf den Mittelstand, Personengesellschaften und das Handwerk legt, will die SPD die Einkommensteuer reformieren, um kleine und mittlere Einkommen zu entlasten.

Fazit

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Phase des Wandels. Während die Industrie erste Anzeichen einer Erholung zeigt, bleiben die Herausforderungen durch den schwächelnden Export, steigende Insolvenzen und die globale wirtschaftspolitische Lage bestehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung die richtigen Maßnahmen ergreift, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und die soziale Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Wirtschaftsredaktion