Ho-Chi-Minh-Stadt: 16 Verletzte bei Brand in 10-stöckigem Wohnhaus in District 1

Ho-Chi-Minh-Stadt: 16 Verletzte bei Brand in 10-stöckigem Wohnhaus in District 1

Brand in zentralem Wohnhaus fordert 16 Verletzte

Am frühen Morgen des 28. Dezember 2025 brach in einem zehnstöckigen Wohnhaus im Zentrum von Ho-Chi-Minh-Stadt ein Feuer aus. Die Feuerwehr der Stadt meldete am 29. Dezember, dass bei dem Vorfall 16 Menschen verletzt wurden, darunter zwei Feuerwehrleute. Das Gebäude mit der Adresse 42 Nguyen Hue Boulevard im Distrikt 1, einem der belebtesten Viertel der Stadt, wurde teilweise evakuiert.

Chronologie der Löscharbeiten

Der Brandalarm wurde um 04:30 Uhr Ortszeit ausgelöst. Nach Angaben von Oberst Le Tan Buu, stellvertretender Leiter der Feuerwehr- und Rettungsabteilung von Ho-Chi-Minh-Stadt, rückten insgesamt 15 Feuerwehrfahrzeuge und über 70 Einsatzkräfte zum Gebäude aus. Das Feuer, das im vierten Stock des Gebäudes ausbrach, konnte nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Die 16 Verletzten, darunter Bewohner wie Frau Nguyen Thi Lan (62) und Herr Tran Van Minh (45), erlitten hauptsächlich Rauchgasvergiftungen und wurden in das nahegelegene Cho Ray Krankenhaus eingeliefert.

Hintergrund: Wiederkehrende Brandgefahr in Altbauten

Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die anhaltende Brandgefahr in älteren Wohngebäuden in vietnamesischen Metropolen. Das Gebäude am Nguyen Hue Boulevard wurde vor über 30 Jahren errichtet. Ein ähnlicher, schwerwiegenderer Brand ereignete sich am 12. September 2023 in einem Wohnhaus im Distrikt 10 von Ho-Chi-Minh-Stadt, bei dem 56 Menschen starben. Nach diesem Vorfall verschärfte die Nationalversammlung mit dem Brandschutzgesetz Nr. 40/2023/QH15 die Vorschriften für elektrische Installationen und Fluchtwege in bestehenden Gebäuden. Die Behörden von Ho-Chi-Minh-Stadt gaben im November 2025 bekannt, dass von den geschätzten 2.300 alten Wohnblöcken in der Stadt erst etwa 40% die neuen Brandschutzauflagen vollständig umgesetzt haben.

Bildquelle: Pixabay