Israels Vorgehen gegen UNRWA: Ein Déjà-vu der Geschichtsschreibung?
Die israelische Armee hat vor wenigen Tagen das Hauptgebäude des UNRWA (Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten) in Ost-Jerusalem zerstört und Mitarbeiter vertrieben. Dies geschah im Zuge eines israelischen Verbots der UNRWA-Operationen in der Region. Die Weltöffentlichkeit ist gespalten: Während einige das Vorgehen als notwendige Maßnahme im Kampf gegen den Terrorismus ansehen, verurteilen andere es als eklatante Missachtung internationalen Rechts und als Angriff auf die humanitäre Versorgung der palästinensischen Bevölkerung.
WER? Die israelische Armee, UNRWA-Mitarbeiter, die palästinensische Bevölkerung und die internationale Gemeinschaft sind die Hauptakteure.
WAS? Zerstörung des UNRWA-Hauptgebäudes und Verbot der Organisation in der Region.
WO? Ost-Jerusalem im besetzten Westjordanland.
WANN? Vor wenigen Tagen im Januar 2026.
WARUM? Israel wirft UNRWA vor, Verbindungen zu Terrororganisationen zu unterhalten und die palästinensische Bevölkerung zu indoktrinieren. Kritiker sehen in dem Vorgehen einen Versuch, die palästinensische Flüchtlingsfrage endgültig zu lösen, indem die Arbeit der UNRWA untergraben wird.
WIE? Die israelische Armee zerstörte das Gebäude und beschlagnahmte Geräte, wodurch die UNRWA-Mitarbeiter gezwungen wurden, das Gebiet zu verlassen.
Diese Ereignisse erinnern auf erschreckende Weise an die Vertreibung von Palästinensern im Jahr 1948, die zur Gründung der UNRWA führte. Damals wie heute stehen humanitäre Organisationen vor der Herausforderung, den Opfern von Konflikten und Vertreibung zu helfen, während politische Interessen und nationale Sicherheitsbedenken die Arbeit erschweren. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich – und im Nahen Osten klingt dieser Reim allzu oft nach Leid und Ungerechtigkeit.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Historiker



