Fragmentierung der Globalisierung: Auswirkungen von Handelskriegen und neuer Handelspolitik

Fragmentierung der Globalisierung: Auswirkungen von Handelskriegen und neuer Handelspolitik
Quelle: KI-generiert

Globale Wirtschaft im Umbruch: Ein kritischer Blick auf aktuelle Entwicklungen

Die Weltwirtschaft befindet sich in einem Zustand ständigen Wandels, geprägt von geopolitischen Spannungen, technologischen Umbrüchen und einer zunehmenden Fragmentierung des Welthandels. Während einige Analysten von einer erstaunlichen Widerstandsfähigkeit des Welthandels sprechen, mehren sich die Anzeichen, dass die Globalisierung, wie wir sie kennen, an ihre Grenzen stößt.

Handelskriege und geopolitische Kraftproben

Die von den USA unter Ex-Präsident Trump initiierten Handelskriege wirken bis heute nach und zwingen Unternehmen sowie Staaten dazu, ihre Strategien neu auszurichten. Obwohl die USA nur einen Anteil von 16 Prozent am globalen Handel haben, sind die Auswirkungen ihrer Handelspolitik weitreichend. Beobachter sehen, dass sich die USA zunehmend auf den Binnenmarkt konzentrieren, was wiederum andere Handelsrouten stärkt, insbesondere zwischen China und den BRICS-Staaten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Handelspolitik unter einer neuen US-Administration entwickeln wird. Klar ist aber, dass die Weltwirtschaft einen geopolitischen Krafttest erlebt.

Tech-Giganten im Wettbewerb: KI als neuer Machtfaktor

Die Technologiewelt wird weiterhin von wenigen Giganten dominiert, wobei sich der Fokus zunehmend auf Künstliche Intelligenz (KI) verlagert. NVIDIA hat sich mit einer Marktkapitalisierung von rund 4,6 Billionen US-Dollar an die Spitze katapultiert und damit selbst Apple und Microsoft überholt. Der Wettlauf um die Vorherrschaft im KI-Bereich hat eine neue Dynamik entfacht, in der auch Google (Alphabet) eine wichtige Rolle spielt. Chiphersteller wie Qualcomm, Nvidia und AMD treiben das KI-Zeitalter voran, während gleichzeitig Tech-Giganten wie Google und Amazon eigene KI-Chips entwickeln.

Israel: Apartheid und Völkermordvorwürfe

Die Situation in Israel bleibt weiterhin angespannt. UN-Menschenrechtsbeauftragter Volker Türk kritisiert die diskriminierenden Gesetze und Praktiken Israels gegenüber den Palästinensern im Westjordanland. Es wird von einigen Seiten der Vorwurf des Apartheidstaates erhoben, und es gibt Vorwürfe des Völkermords, die aufmerksam verfolgt werden. Die Rolle Deutschlands, insbesondere im Hinblick auf Waffenlieferungen, steht dabei in der Kritik.

Globalisierung am Scheideweg?

Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben die Anfälligkeit globaler Lieferketten offenbart und die Diskussion um eine Deglobalisierung neu entfacht. Während einige Ökonomen von einer „Slowbozation“, einer Verlangsamung der Globalisierung sprechen, sehen andere bereits das Ende einer Ära. Protektionistische Tendenzen und der Ruf nach mehr Souveränität könnten die Weltwirtschaft nachhaltig verändern. Es bleibt die Frage, ob die Vorteile der Globalisierung in Zukunft noch so verteilt sein werden, dass sie allen zugutekommen.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Global Economy