China kritisiert US-Einfluss auf indisch-chinesische Beziehungen und intensiviert Beziehungen zu Aserbaidschan

China kritisiert US-Einfluss auf indisch-chinesische Beziehungen und intensiviert Beziehungen zu Aserbaidschan
Quelle: KI-generiert

China kritisiert US-Politik und stärkt Beziehungen zu Aserbaidschan

China hat die Vereinigten Staaten beschuldigt, ihre Verteidigungspolitik zu verzerren, um verbesserte Beziehungen zwischen China und Indien zu verhindern. Diese Anschuldigung erfolgte, nachdem ein Bericht des Pentagons behauptete, dass China „wahrscheinlich versucht, von der verringerten Spannung“ entlang der umstrittenen Himalaya-Grenze zu profitieren, um die bilateralen Beziehungen zu stabilisieren und tiefere Beziehungen zwischen den USA und Indien zu verhindern. Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, betonte, dass China seine Beziehung zu Indien aus einer strategischen und langfristigen Perspektive betrachtet und darauf besteht, dass die Grenzfrage eine bilaterale Angelegenheit bleibt. Peking wendet sich entschieden gegen die Beurteilung des chinesisch-indischen Grenzstreits durch Drittstaaten.

Gleichzeitig baut China seine Beziehungen zu Aserbaidschan aus. Der Handel zwischen den beiden Ländern erreichte von Januar bis Oktober 2025 2,44 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 21,9 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2024 entspricht. China ist Aserbaidschans größte Importquelle und der viertgrößte Handelspartner des Landes. Die chinesischen Direktinvestitionen im Südkaukasus haben sich in den letzten zehn Jahren um das 2,5-fache erhöht und stiegen von 280 Millionen US-Dollar auf 690 Millionen US-Dollar, wobei Aserbaidschan etwa 60 % dieser Investitionen erhielt. Die Investitionen konzentrieren sich hauptsächlich auf die verarbeitende Industrie und Energie.

Wirtschaftliche Herausforderungen und globale Auswirkungen

Die chinesische Wirtschaft verlangsamt sich weiterhin, was zu einem Rückgang des Wachstums auf dem chinesischen Festland führt und das Risiko birgt, dass die Wirtschaft in einer Falle des mittleren Einkommens gefangen wird. Branchenanalysten zufolge könnten Handelsstreitigkeiten, Technologiebeschränkungen und eskalierende Spannungen die geopolitischen Risiken in China erhöhen. S&P Global prognostiziert, dass das chinesische Wirtschaftswachstum in den Jahren 2023 und 2024 voraussichtlich schwach bleiben wird. Als Reaktion auf die schwache wirtschaftliche Erholung wird die Regierung weiterhin Konjunkturmaßnahmen verstärken.

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen hat China im November 2025 einen Venture-Capital-Fonds aufgelegt, um die Technologieinvestitionen voranzutreiben. Darüber hinaus kündigte Comac eine Zusammenarbeit mit China Eastern für eine größere C919-Variante an, die auf lukrative asiatische Strecken abzielen und mehr als 200 Passagiere befördern könnte. Die Regierung hat außerdem die Liste der ausländischen Investitionen erweitert und Anreize für Investoren in fortgeschrittenen Fertigungsbereichen geschaffen.

Demografischer Wandel und soziale Maßnahmen

China erlebt einen demografischen Wandel mit sinkenden Geburtenraten. Um dem entgegenzuwirken, hat die Regierung Maßnahmen ergriffen, darunter die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Verhütungsmittel im Jahr 1993. Allerdings wird ab dem 1. Januar eine Mehrwertsteuer von 13 % auf Verhütungsmittel erhoben, was eine ungewöhnliche Kehrtwende darstellt. Diese Maßnahme hat in der Öffentlichkeit Debatten ausgelöst, wobei einige Kommentatoren warnten, dass höhere Kondompreise ungeplante Schwangerschaften und sexuell übertragbare Krankheiten verstärken könnten.

Lokale Regierungen in China sehen sich ebenfalls finanziellen Schwierigkeiten gegenüber. In Shanghai wurden beispielsweise Mutterschaftssubventionen zurückgefordert, was in der Bevölkerung für Unmut sorgte. Dies deutet darauf hin, dass die lokalen Regierungen unter finanziellem Druck stehen, was Auswirkungen auf die sozialen Leistungen hat.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von China Korrespondent