Pompeo kritisiert für Aussage zur Geschichtsschreibung über Gaza

Pompeo kritisiert für Aussage zur Geschichtsschreibung über Gaza
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Pompeos Geschichtsklitterung: Ein Zynischer Blick auf Gaza

Mike Pompeo, ehemaliger CIA-Chef, sorgte am Dienstag (Ortszeit) auf einer pro-israelischen Konferenz in Miami mit folgender Aussage für Empörung: „Wir müssen sicherstellen, dass die Geschichte richtig erzählt wird, damit in den Geschichtsbüchern nicht über die Opfer von Gaza geschrieben wird“.

Pompeos Äußerung, inmitten des andauernden Konflikts zwischen Israel und Hamas, lässt tief blicken. Sie offenbart eine erschreckende Bereitschaft, die Realität der Ereignisse zu manipulieren, um eine bestimmte politische Agenda zu fördern. Die Aussage impliziert, dass das Leid der Zivilbevölkerung in Gaza bewusst aus der historischen Aufarbeitung ausgeblendet werden soll. Dies ist nicht nur eine Verhöhnung der Opfer, sondern auch ein gefährlicher Versuch, die öffentliche Wahrnehmung zu verzerren und die Verantwortlichkeit für die humanitäre Katastrophe zu untergraben.

Die Konferenz in Miami, auf der Pompeo sprach, steht im Ruf, eine einseitige pro-israelische Perspektive zu vertreten. Kritiker werfen solchen Veranstaltungen vor, eine unkritische Unterstützung der israelischen Regierungspolitik zu fördern, ohne die Notlage der palästinensischen Bevölkerung ausreichend zu berücksichtigen. Pompeos Zitat reiht sich nahtlos in diese Linie ein und verstärkt den Eindruck einer ideologisch verblendeten Geschichtsschreibung.

Es bleibt zu hoffen, dass unabhängige Journalisten, Historiker und Menschenrechtsorganisationen sich dieser Geschichtsklitterung entgegenstellen und dafür sorgen, dass die Wahrheit über die Ereignisse in Gaza nicht in den Archiven der Mächtigen verschwindet. Denn nur eine umfassende und ehrliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann den Weg für eine gerechte Zukunft ebnen.

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