Dobrindts „Maßnahmenpaket“ gegen Linksextremismus: PR-Aktion oder reale Gefahr für die Meinungsfreiheit?

Dobrindts "Maßnahmenpaket" gegen Linksextremismus: PR-Aktion oder reale Gefahr für die Meinungsfreiheit?
Quelle: KI-generiert

Die Aufregung in Berlin ist – wie immer – riesig. Nachdem Innenminister Dobrindt (CSU) vollmundig ein „Maßnahmenpaket“ gegen Linksextremismus und „radikale Klima-Aktivisten“ angekündigt hat, nachdem ein Brandanschlag das Stromnetz im Südwesten Berlins lahmgelegt hat. Man stelle sich vor: Dunkelheit, kalte Wohnungen, keine funktionierenden hippen E-Roller. Ein gefundenes Fressen für Law-and-Order-Rufer.

Der heilige Schein der Scheinheiligkeit

Dobrindt, der selbsternannte Sheriff von Berlin, will die „Szene besser ausleuchten und digitale Spuren schneller verfolgen“. Das klingt bedrohlich, vor allem für jene, die vielleicht einfach nur ein bisschen zu laut über die Verkehrspolitik der Hauptstadt schimpfen oder das neueste vegane Café boykottieren.

Aber hey, vielleicht ist das ja auch alles nur ein großer PR-Gag. Die Regierung steht unter Druck, die Umfragewerte sind im Keller, und was hilft da besser als ein bisschen Angstmacherei? Linke und Klimaaktivisten als neue Staatsfeinde – das zieht immer. Und wer weiß, vielleicht steckt ja auch die Rüstungsindustrie dahinter. Mehr Überwachung, mehr „Sicherheit“, mehr Aufträge für die Freunde und Gönner.

Währenddessen sitzen die Berliner im Dunkeln und fragen sich, ob sie jetzt schon den nächsten Kohleofen bestellen sollen. Aber keine Sorge, der Innenminister hat alles im Griff. Zumindest solange, bis der nächste hippe E-Roller in Flammen aufgeht.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Hofnarr