CSU-Forderung nach Syrien-Abschiebungen: Kritik an Umsetzbarkeit und humanitären Bedenken

CSU-Forderung nach Syrien-Abschiebungen: Kritik an Umsetzbarkeit und humanitären Bedenken
Quelle: KI-generiert

Abschiebe-Posse: CSU will Syrer loswerden, aber wie?

Die CSU, bekannt für ihre populistischen Schnellschüsse, hat sich mal wieder in eine Ecke manövriert, aus der sie nur schwer wieder herausfindet. Auf ihrer Klausurtagung in Seeon wurde lautstark die Abschiebung von hunderttausenden Syrern gefordert, die in Deutschland Schutz gefunden haben. Wie genau das funktionieren soll, bleibt allerdings das große Geheimnis der Christsozialen.

Man stelle sich vor: Syrer, die hier jahrelang in Sicherheit lebten, sollen plötzlich zurück in ein Land, das von Krieg und Chaos zerrüttet ist. Ein Land, in dem Präsident Assad weiterhin sein eigenes Volk bombardiert und foltert. Aber hey, wen interessiert das schon, solange die Schlagzeilen stimmen und die CSU ihre Wähler bedienen kann?

Besonders absurd wird die Forderung angesichts der Tatsache, dass Abschiebungen nach Syrien seit Jahren faktisch unmöglich sind. Das Auswärtige Amt warnt eindrücklich vor der Rückkehr in das Bürgerkriegsland. Aber die CSU wäre nicht die CSU, wenn sie sich von solchen Kleinigkeiten aufhalten ließe.

SPD-Politiker Ralf Stegner nannte die Abschiebeoffensive der CSU „Populismus“ und versicherte, dass seine Partei da nicht mitmachen werde. Ein Lichtblick in der Dunkelheit. Bleibt zu hoffen, dass sich die Vernunft durchsetzt und die CSU ihren Irrsinn beendet, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird. Vielleicht sollten die Christsozialen einfach mal einen Realitäts-Check machen, statt weiterhin auf billige Polemik zu setzen.

Denn am Ende des Tages geht es um Menschen, nicht um politische Spielchen. Und die haben ein Recht auf Schutz und Würde – auch wenn das der CSU nicht in den Kram passt.

Quelle: Medienberichte

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Hofnarr