KI-generierte Falschmeldung über Lieferdienste: DoorDash dementiert Vorwürfe

KI-generierte Falschmeldung über Lieferdienste: DoorDash dementiert Vorwürfe
Quelle: KI-generiert

KI-generierte Falschmeldung über Lieferdienste erhitzt Gemüter

Ein anonymer Reddit-Nutzer sorgte Anfang Januar für Aufsehen, indem er vermeintliche „Geheimnisse“ eines großen Lieferdienstes enthüllte. Der Whistleblower, angeblich ein ehemaliger Entwickler, behauptete unter anderem, dass die „Priority Delivery“ ein Betrug sei und das System „Desperation Scores“ für Fahrer verwende, die schnell Aufträge mit geringem Profit annehmen. Der Post verbreitete sich rasant auf Plattformen wie Reddit und X.com, wo er hunderttausende Likes und Reposts generierte.

Obwohl der Name des Lieferdienstes nicht genannt wurde, vermuteten viele Nutzer, dass es sich um DoorDash handelt, der einen Marktanteil von über 60 Prozent hält. DoorDash-CEO Tony Xu reagierte umgehend auf die Vorwürfe und dementierte jegliche Verbindung zu den genannten Praktiken. Das Unternehmen veröffentlichte eine detaillierte Erklärung, in der es die Behauptungen Punkt für Punkt widerlegte. So gäbe es keine „Desperation Scores“, und Fahrer würden nicht als „Human Assets“ bezeichnet.

Technologiejournalist Casey Newton untersuchte die Behauptungen und kam zu dem Schluss, dass es sich wahrscheinlich um eine KI-generierte Falschmeldung handelt. Die Aufregung zeigt, wie schwer es in Zeiten von Deepfakes und KI-generierten Inhalten ist, Fakten von Fiktion zu unterscheiden. Die Plattformen DoorDash und Uber Eats wiesen die Vorwürfe zurück.

Die Falschmeldung nutzte aus, dass es in der Vergangenheit bereits Vorwürfe gegen Lieferdienste wegen fragwürdiger Geschäftspraktiken gab. So wurde DoorDash 2024 von einem Restaurant wegen angeblich falsch berechneter Gebühren verklagt, und Grubhub musste 25 Millionen Dollar wegen irreführender Praktiken zahlen. Auch wenn viele Behauptungen übertrieben waren, deckten sie sich mit der weit verbreiteten Skepsis gegenüber den Geschäftspraktiken der Lieferdienste.

Der Fall verdeutlicht die Notwendigkeit von Medienkompetenz und kritischem Denken im Umgang mit Informationen in sozialen Medien. Falschmeldungen können sich rasend schnell verbreiten und erheblichen Schaden anrichten, bevor die Wahrheit ans Licht kommt.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Recherche-Team