Trump droht Europa wegen Grönland mit Zöllen: EU warnt vor transatlantischem Handelskonflikt

Trump droht Europa wegen Grönland mit Zöllen: EU warnt vor transatlantischem Handelskonflikt
Quelle: KI-generiert


Trump droht Europa mit Zöllen im Grönland-Streit

US-Präsident Donald Trump hat erneut mit Zöllen gegen europäische Staaten gedroht, diesmal im Zusammenhang mit dem Streit um Grönland. Trump will die Insel offenbar aus Gründen der „nationalen Sicherheit“. Die EU warnt vor einem transatlantischen Zollstreit. Betroffen von Trumps Ankündigung sind Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland.

Die Reaktion aus Europa ließ nicht lange auf sich warten. Wirtschaftsverbände fordern eine deutliche und geschlossene Gegenreaktion der EU. „Europa darf sich nicht erpressen lassen, auch nicht von den Vereinigten Staaten“, so der Präsident des Maschinenbauverbandes VDMA, Bertram Kawlath. Es gibt aber auch Stimmen, die vor „Schnellschüssen“ warnen und zu einer „klugen, strategischen und mit den betroffenen Ländern abgestimmten Reaktion“ raten.

EU-Umweltpolitik: Kahlschlag statt Sanierung?

Die Europäische Umweltagentur (EEA) warnt vor einer besorgniserregenden Situation für die Umwelt in Europa. Trotz Fortschritten seien Natur und Umwelt durch Überbeanspruchung, Artensterben und Klimawandel bedroht. Die Behörde mahnt, dass die Umsetzung vereinbarter Richtlinien und Maßnahmen beschleunigt werden müsse.

Kritiker befürchten jedoch, dass die EU-Umweltpolitik in diesem Jahr eher einem Kahlschlag als einer Sanierung gleichen könnte. Raphael Weyland vom NABU warnt vor einem Abbau von Schutzstandards und nötigen Investitionen in den Naturschutz. Besonders im Visier steht dabei Manfred Weber, Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP), dem vorgeworfen wird, Green Deal-Initiativen zum Gegenstand des Kulturkampfes zu machen.

Kulturhauptstadt Europas 2026: Oulu und Trenčín im Fokus

Während sich die EU mit Umweltproblemen und Handelskonflikten herumschlägt, gibt es auch positive Nachrichten aus der Welt der Kultur. Im Norden Finnlands wurde am Wochenende Oulu als eine der Kulturhauptstädte Europas 2026 mit einem großen Winterfestival eröffnet. Auch die slowakische Stadt Trenčín trägt 2026 diesen Titel.

Die Kulturhauptstädte Europas sollen den kulturellen Austausch fördern und das gegenseitige Verständnis unter den Menschen in Europa stärken. Die Initiative kann zu Stadterneuerungen, mehr Tourismus und einem stärkeren europäischen Zugehörigkeitsgefühl führen.


Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Europa Reporter