Proteste im Iran und politische Instabilität in Venezuela belasten globale Lage

Proteste im Iran und politische Instabilität in Venezuela belasten globale Lage
Quelle: KI-generiert

Globale Nachrichtenübersicht

Politische Unruhen und Konflikte

Die Welt erlebt weiterhin bedeutende politische Spannungen und Konflikte. Im Iran dauern die Proteste gegen die Regierung an, die durch wirtschaftliche Schwierigkeiten und Beschränkungen der Freiheiten ausgelöst wurden. Berichten zufolge hat die Regierung mit einem Internet-Blackout reagiert und Tausende von Menschen festgenommen. Ayatollah Ali Khamenei, der Oberste Führer des Iran, behauptet, dass die USA und Israel hinter den Unruhen stecken. Es gibt Berichte über eine harte Vorgehensweise gegen Demonstranten, mit steigenden Todeszahlen. Donald Trump hat sich zu den Ereignissen im Iran geäußert und die Regierung gewarnt.

Nach dem Sturz von Präsident Maduro steht Venezuela vor weiterer Instabilität. Die Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist mit dem Risiko weiterer Aktionen der USA, sozialen Unruhen durch eine neu formierte Oppositionsbewegung, internen Machtkämpfen und Widerstand von bewaffneten Gruppen konfrontiert, die nicht unter Regierungskontrolle stehen.

In Uganda wurde Yoweri Museveni zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt, doch die Opposition unter der Führung von Bobi Wine behauptet, dass es zu Wahlunregelmäßigkeiten gekommen sei. Nach einem Angriff auf sein Haus durch Sicherheitskräfte wurde Bobi Wine an einen unbekannten Ort gebracht.

Die Ukraine steht weiterhin unter militärischem und diplomatischem Druck, das Donbass-Gebiet an Russland abzutreten. Trotz der Bemühungen, den Krieg zu beenden, scheint Russland noch lange nicht erschöpft zu sein.

Im Sudan verlagern sich die Kämpfe nach Kordofan, während sich die Ost-West-Teilung des Landes verfestigt. Da die sudanesischen Streitkräfte (SAF) und die Rapid Support Forces (RSF) Parallelregierungen aufbauen und ihre Waffenarsenale aufrüsten, ist es unwahrscheinlich, dass der weltweit tödlichste Konflikt für Zivilisten bald beendet sein wird.

Das syrische Regime gewährt den Kurden neue Rechte und erkennt die kurdische Sprache formell an. Nach Verhandlungen mit der syrischen Übergangsregierung ziehen sich die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) aus Aleppo zurück.

Naturkatastrophen

Südliches Afrika erlebt heftige Regenfälle und Überschwemmungen, bei denen über 100 Menschen in Südafrika, Mosambik und Simbabwe ums Leben gekommen sind. Es werden weitere schwere Wetterereignisse in der Region erwartet.

Indonesien und andere Teile Asiens sind weiterhin von schweren Überschwemmungen betroffen. In Indonesien sind mindestens 16 Menschen bei Sturzfluten ums Leben gekommen, Häuser wurden weggerissen. In Sri Lanka haben Erdrutsche 627 Todesopfer gefordert, da starke Regenfälle Südasien heimgesucht haben.

Ein Erdbeben der Stärke 7,5 erschütterte Japan, woraufhin im Norden des Landes eine Tsunami-Warnung ausgegeben wurde. Es gab Berichte über Stromausfälle und Brände.

In der Nähe der Grenze zwischen Alaska und Kanada ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 7,0.

Bei einem plötzlichen Müllabgang auf einer Mülldeponie auf den Philippinen kam eine Person ums Leben, und es werden noch 38 vermisst.

Wirtschaftliche Entwicklungen

Laut dem Bureau of Labor Statistics (BLS) stiegen die Kernverbraucherpreise im Dezember im langsamsten Jahrestempo seit März 2021. Der Kernverbraucherpreisindex (VPI), der volatile Lebensmittel- und Energiekosten ausschließt, stieg im Monatsvergleich um 0,2 % und im Jahresvergleich um 2,6 %. Die Gesamtpreise stiegen im Monatsvergleich um 0,3 % und im Jahresvergleich um 2,7 %.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert ein globales Wachstum von 3,2 % im Jahr 2025 und 3,1 % im Jahr 2026. Es wird erwartet, dass sich das Wachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften auf etwa 1,5 % und in den Schwellen- und Entwicklungsländern auf etwas über 4 % verlangsamt.

Die Exporte Deutschlands sind im Jahr 2025 aufgrund höherer US-amerikanischer Zölle, eines stärkeren Euro und der chinesischen Konkurrenz um 0,3 % gesunken.

Internationale Beziehungen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte nach einer Sitzung des Verteidigungsrates die Entsendung zusätzlicher Streitkräfte nach Grönland an.

Japan und die Philippinen unterzeichnen einen Verteidigungspakt, der die gegenseitige steuerfreie Lieferung von Munition, Treibstoff, Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern ermöglicht.

Neuseeland schließt vorübergehend seine Botschaft in Teheran, evakuiert seine Diplomaten nach Ankara in der Türkei und warnt seine Bürger vor der sich verschlechternden Sicherheitslage und dem Internet-Blackout, das vom Iran verhängt wurde.

Kanada und China erreichen ein Handelsabkommen, das die kanadischen Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge und die chinesischen Zölle auf kanadische Rapssaat senkt. Taiwan und die Vereinigten Staaten erreichen ein Handelsabkommen, das die US-Zölle auf taiwanesische Waren von 20 % auf 15 % senkt.

Die EU will ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten unterzeichnen.

Der neue US-Botschafter in Indien drängt auf tiefere Handelsbeziehungen trotz Spannungen wegen russischen Öls. Indien und Deutschland unterzeichnen Abkommen zur Vertiefung der wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Beziehungen.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Weltnachrichten