Polizei Krefeld führt erfolgreichen Sondereinsatz im Stadtgebiet durch

Polizei Krefeld führt erfolgreichen Sondereinsatz im Stadtgebiet durch

Krefeld – Mit einem großangelegten Sondereinsatz hat die Direktion Verkehr der Polizei Krefeld am Donnerstag (15. Januar 2026) für mehr Sicherheit auf den Straßen gesorgt. Von 7:30 bis 13:30 Uhr waren zahlreiche Beamte im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, unterstützt von Kräften der Bereitschaftspolizei und der Polizei-Technischen Überwachung (P.TÜR). Der Fokus lag auf der Überprüfung des fließenden Verkehrs, der Einhaltung der Verkehrsregeln und der technischen Sicherheit der Fahrzeuge.

Einsatzumfang und Kontrollschwerpunkte

Die Polizei setzte an diesem Vormittag an mehreren neuralgischen Punkten in Krefeld mobile und stationäre Kontrollen ein. Besonderes Augenmerk wurde auf Hauptverkehrsadern, Zufahrtsstraßen zu Industriegebieten und Schulwege gelegt. Die Spezialisten der Polizei-Technischen Überwachung (P.TÜR) überprüften dabei schwerpunktmäßig die Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen, insbesondere von Lastkraftwagen und gewerblich genutzten Transportern.

Bilanz der Kontrollmaßnahmen

Die Bilanz des sechsstündigen Einsatzes zeigt einen dringenden Handlungsbedarf auf. Insgesamt wurden über 180 Fahrzeuge und ihre Fahrer überprüft. Die Beamten stellten eine Vielzahl von Verstößen fest, die die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gefährden.

  • Geschwindigkeitsverstöße: Bei Geschwindigkeitsmessungen wurden 41 Fahrer beanstandet, darunter mehrere erheblich zu schnell fahrende Pkw in verkehrsberuhigten Bereichen.
  • Technische Mängel: Die Experten der P.TÜR stellten bei 23 Fahrzeugen erhebliche technische Mängel fest. Besonders häufig waren defekte Bremsen, abgefahrene Reifen und nicht funktionierende Beleuchtung.
  • Verstöße gegen die Verkehrssicherheit: Acht Fahrzeuge wurden wegen akuter Verkehrsunsicherheit sofort stillgelegt. Zwei Lkw-Fahrer mussten ihre Fahrt aufgrund gravierender Mängel unterbrechen.
  • Handy am Steuer & Gurtverstöße: Neun Autofahrer wurden beim Nutzen des Handys hinter dem Steuer erwischt, fünf Personen hatten sich nicht angeschnallt.

Prävention und Konsequenzen

„Ein solcher Sondereinsatz dient nicht nur der Repression, sondern vor allem der Prävention“, erklärt ein Polizeisprecher. „Jeder festgestellte Mangel, der behoben wird, und jeder zur Einsicht gebrachte Fahrer machen unsere Straßen ein Stück sicherer.“ Neben den zahlreichen Verwarnungs- und Bußgeldern betont die Polizei die intensive Beratung der Fahrer. Die Beamten klärten über die gefährlichen Folgen von technischen Mängeln und Ablenkung auf. Weitere Schwerpunktaktionen dieser Art sind bereits in Planung, um das Unfallrisiko in Krefeld nachhaltig zu senken.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Krefeld