Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt leicht, Inflation sinkt weiter
Die deutsche Wirtschaft zeigt sich zum Jahresbeginn 2026 zweigeteilt: Während die Inflation überraschend stark sinkt, verzeichnet der Arbeitsmarkt einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Diese Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor denen die deutsche Wirtschaft steht.
Arbeitsmarkt unter Druck
Im Dezember 2025 ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland um 23.000 auf rund 2,9 Millionen gestiegen. Saisonbereinigt erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um 3.000. Die Arbeitslosenquote verharrte zwar bei 6,3 Prozent, liegt aber über dem Wert vom Jahresbeginn 2025. Laut Bundesagentur für Arbeit deutet einiges darauf hin, dass die Talsohle erreicht sein könnte.
Inflation auf Talfahrt
Erfreulichere Nachrichten gibt es von der Inflationsfront: Die nach europäischen Standards berechnete deutsche Inflationsrate sank im Dezember 2025 überraschend auf 2,0 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit gut einem Jahr. Im November 2025 lag die Inflationsrate noch bei 2,3 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Leitzins im Laufe des Jahres 2025 bereits acht Mal auf aktuell zwei Prozent gesenkt. Experten gehen davon aus, dass die EZB ihren Leitzins in den kommenden Monaten nicht verändern wird.
Ausblick
Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich der Arbeitsmarkt stabilisiert und die Inflation weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleibt. Die deutsche Wirtschaft steht vor der Aufgabe, den industriellen Kern zu erhalten und gleichzeitig die Verunsicherung durch internationale Handelskonflikte zu vermeiden.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Daten-Redaktion



