Wesel – Die plötzlichen winterlichen Bedingungen haben im Kreis Wesel für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen bei Polizei und Rettungskräften gesorgt. Innerhalb von 24 Stunden, von Mittwoch 06:00 Uhr bis Donnerstag 06:00 Uhr, mussten die Einsatzkräfte zu 78 witterungsbedingten Unfällen ausrücken.
Meist nur Blechschaden, aber erhöhte Gefahr
Bei der überwiegenden Mehrheit der Vorfälle blieb es laut Polizeimeldung bei Sachschäden. Allerdings waren laut ersten Erkenntnissen teilweise Fahrzeuge mit ungeeigneter Sommerbereifung unterwegs, was das Unfallrisiko deutlich erhöhte. Glücklicherweise wurden bei diesen Vorfällen keine schweren Personenschäden gemeldet.
Polizei im verstärkten Einsatz
Die Polizei Wesel war mit verstärkten Streifen im Einsatz, um die Unfallstellen abzusichern und den Verkehr zu regeln. Ein besonderer Fokus lag auf der Verkehrsüberwachung, unter anderem durch die Polizei Verkehrsüberwachung und Unfallprävention (P.TÜR). Diese Spezialeinheit kontrolliert unter anderem die Verkehrstauglichkeit von Fahrzeugen, wie etwa die Winterbereifung.
Tipps für Autofahrer bei Glätte
Die Polizei Wesel rät allen Verkehrsteilnehmern angesichts der anhaltenden winterlichen Verhältnisse zu besonderer Vorsicht:
- Fahren Sie generell vorausschauend und mit reduzierter Geschwindigkeit.
- Vermeiden Sie abrupte Lenk- oder Bremsmanöver.
- Überprüfen Sie, ob Ihr Fahrzeug für die Bedingungen gerüstet ist (Winterreifen, Frostschutz).
- Halten Sie einen deutlich größeren Sicherheitsabstand zum Vordermann ein.
- Planen Sie mehr Zeit für Ihre Fahrt ein und informieren Sie sich vorab über die Verkehrslage.
Der Deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Tage weiterhin niedrige Temperaturen voraus, sodass mit weiterer Glätte durch überfrierende Nässe oder Schneeregen gerechnet werden muss.
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Quelle: Polizei Wesel



