Kreis Kleve – Der plötzliche Wintereinbruch mit Schnee und gefrierender Nässe hat am vergangenen Wochenende für ein erhöhtes Verkehrschaos im gesamten Kreis Kleve gesorgt. Die Polizei verzeichnete von Freitag, den 02. Januar, bis in den Sonntagmorgen hinein eine deutlich gestiegene Zahl an Verkehrsunfällen. Glücklicherweise verliefen die meisten Zwischenfälle vergleichsweise glimpflich.
Zahl der Unfälle deutlich erhöht
Nach vorläufiger Bilanz der Polizei Kleve wurden in dem genannten Zeitraum insgesamt 67 Verkehrsunfälle gemeldet. Bei einem Großteil davon handelte es sich um sogenannte „Blechschäden“, also Unfälle mit reiner Sachschadenfolge. Die winterlichen Straßenverhältnisse, insbesondere überfrierende Nässe auf Brücken und in Waldschneisen, waren die Hauptursache für das erhöhte Aufkommen.
Nur zwei Leichtverletzte zu beklagen
Erfreulich ist, dass bei den vielen Vorkommnissen nur zwei Personen leicht verletzt wurden. Beide konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Die Polizei führt dies auch auf die angepassten Geschwindigkeiten der meisten Verkehrsteilnehmer zurück. Ein schwerer Unfall mit Personenschaden (P.TÜR) wurde nicht registriert.
Polizei appelliert zur Vorsicht
Die Einsatzkräfte waren über das gesamte Wochenende ausgelastet. „Die meisten Unfälle wären vermeidbar gewesen“, so ein Sprecher der Polizeiinspektion Kleve. „Bei diesen Temperaturen und den vorhergesagten Regen- und Schneeschauern muss man einfach vom Gas gehen und den Sicherheitsabstand deutlich vergrößern.“ Die Polizei gibt folgende Tipps für die kommenden Tage:
- Fahrgeschwindigkeit den Sicht- und Straßenverhältnissen anpassen.
- Besondere Vorsicht auf Brücken, in Waldgebieten und auf wenig befahrenen Straßen.
- Ausreichend Abstand zum Vordermann halten.
- Winterreifen sind bei diesen Bedingungen absolut Pflicht.
Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor Glättebildung, sodass Autofahrer auch in den nächsten Tagen mit rutschigen Straßen rechnen müssen.
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Quelle: Polizei Kleve



