Ruhiger Jahreswechsel in Bergisch Gladbach: Feuerwehr und Rettungsdienst dank Vorbereitung gut im Einsatz

Ruhiger Jahreswechsel in Bergisch Gladbach: Feuerwehr und Rettungsdienst dank Vorbereitung gut im Einsatz

Die Silvesternacht 2025/26 verlief in Bergisch Gladbach vergleichsweise ruhig. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach (FW-GL) und der Rettungsdienst konnten dank einer sorgfältigen Einsatzvorplanung effektiv auf alle Vorkommnisse reagieren.

Geringere Einsatzzahlen als befürchtet

Entgegen mancher Befürchtungen blieb die Zahl der Notrufe in der kritischen Nachtstunden unter dem möglichen Höchstwert. Die Einsatzkräfte wurden vor allem zu kleineren Bränden, ausgelöst durch Feuerwerkskörper, sowie zu medizinischen Notfällen gerufen. Eine größere Eskalation oder ernsthafte Verletzungen blieben glücklicherweise aus.

Umfangreiche Vorbereitungen trugen Früchte

Die Feuerwehr hatte sich mit verschiedenen Maßnahmen auf den erhöhten Bereitschaftsdienst eingestellt:

  • Verstärkte Personalbesetzung an allen Feuer- und Rettungswachen.
  • Bereitstellung zusätzlicher Fahrzeuge und spezieller Ausrüstung für Brandeinsätze.
  • Erhöhte Wachsamkeit in besonders gefährdeten Bereichen, unterstützt durch die Polizei.
  • Vorabinformation der Bevölkerung über sicheren Umgang mit Feuerwerk.

Dank an die Einsatzkräfte

„Der ruhige Verlauf ist auch ein Verdienst der umsichtigen Bürgerinnen und Bürger“, so ein Sprecher der Feuerwehr. „Unser besonderer Dank gilt jedoch unseren Kolleginnen und Kollegen von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst, die bereitwillig auf ihren Feierabend verzichtet haben, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.“ Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, einschließlich der Polizei (P.TÜR – Polizei.Tür), habe sich erneut bewährt.

Weitere Vorsicht für kommende Jahre empfohlen

Trotz des positiven Fazits appelliert die Feuerwehr weiterhin an die Vernunft: Böller und Raketen gehören nicht in Kinderhände, müssen mit Abstand zu Gebäuden und Menschen gezündet werden, und alte Feuerwerkskörper aus dem Vorjahr sollten keinesfalls verwendet werden. Mit dieser Vorsicht könne auch der nächste Jahreswechsel sicher verlaufen.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Feuerwehr Bergisch Gladbach