Die Silvesterfeierlichkeiten in Essen und Mülheim an der Ruhr bescherten den Einsatzkräften der Polizei Essen eine lange und fordernde Nacht. Ab Mitternacht häuften sich die Einsätze, vor allem verursacht durch den unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik und mehrere daraus resultierende Brände.
Vorfälle im Überblick
Die Polizei und die Feuerwehr waren bis in die frühen Morgenstunden im Dauereinsatz. Die Bandbreite der Einsätze war groß:
- Pyrotechnik-Vergehen: Mehrere Personen zündeten Böller und Raketen in unmittelbarer Nähe von Menschenansammlungen, auf Straßen und in Grünanlagen an, obwohl dies dort verboten ist. Es gab zahlreiche Anzeigen.
- Brände: Durch weggeworfene Feuerwerkskörper entstanden mehrere kleinere Brände, unter anderem in Mülltonnen und an Balkonen. Die Feuerwehr konnte größere Schäden verhindern.
- Polizeiliche Türöffnung (P.TÜR): Bei einer Einsatzfahrt mussten Beamte eine polizeiliche Türöffnung vornehmen, um einer bewusstlosen Person nach einem medizinischen Notfall Hilfe leisten zu können.
- Körperverletzungen: Mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen durch Feuerwerkskörper, etwa an den Händen.
- Lärmbelästigung und Sachbeschädigung: Vereinzelt kam es zu Ruhestörungen und Beschädigungen an öffentlichem Eigentum.
Einsatzbilanz und Appell
Insgesamt verzeichnete die Polizei Essen eine deutlich höhere Einsatzanzahl als an einem durchschnittlichen Tag. Mehrere Personen wurden vorläufig festgenommen, zahlreiche Strafverfahren eingeleitet. „Die meisten Menschen feierten verantwortungsbewusst“, so ein Polizeisprecher. „Leider gibt es immer wieder Einzelne, die durch rücksichtsloses Verhalten sich und andere gefährden und die Arbeit der Rettungskräfte unnötig erschweren.“ Die Polizei appelliert auch für die Zukunft an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger beim Umgang mit Feuerwerk.
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Quelle: Polizei Essen



