Diplomatie im Ukraine-Konflikt: Gespräche in Miami ohne Durchbruch
In Miami fanden Gespräche zur Beendigung des Krieges in der Ukraine statt, die jedoch ohne Anzeichen eines diplomatischen Durchbruchs endeten. Amerikanische und ukrainische Beamte bezeichneten die Gespräche als „produktiv und konstruktiv“.
Vertreter der Ukraine und Russlands, sowie europäische Verbündete Kiews, trafen sich in Südflorida zu getrennten Gesprächen, die von Steve Witkoff, dem Sondergesandten von Präsident Trump, ausgerichtet wurden. Diese Gespräche sind Teil einer diplomatischen Initiative, die auf einem US-Vorschlag basiert, der als Echo der Forderungen des Kremls wahrgenommen wurde. Nach Konsultationen mit der Ukraine und europäischen Regierungen wurde dieser Vorschlag überarbeitet.
Rustem Umerov, der ukrainische Chefunterhändler, teilte auf sozialen Medien mit, dass die ukrainische Delegation eine Reihe von Treffen mit amerikanischen und europäischen Beamten abgehalten habe, um Positionen über verschiedene Dokumente hinweg abzustimmen, darunter einen überarbeiteten 20-Punkte-Plan, Rahmenbedingungen für Sicherheitsgarantien und einen Vorschlag zur wirtschaftlichen Erholung. Nationale Sicherheitsberater europäischer Länder nahmen ebenfalls an den Gesprächen teil. Der russische Wirtschaftsgesandte Kirill Dmitriev traf sich separat mit der amerikanischen Delegation.
Der Kreml dementierte, dass Dreiergespräche zwischen der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten zur Diskussion stünden. Das letzte direkte Treffen zwischen ukrainischen und russischen Beamten fand im Juli in Istanbul statt.
Ukrainische Diplomatie setzt Prioritäten für 2026
Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha erklärte nach einem Online-Treffen mit Leitern ausländischer diplomatischer Vertretungen, dass die ukrainische Diplomatie das Jahr 2025 mit Würde und Entschlossenheit gemeistert habe. Für 2026 konzentriert sich die diplomatische Arbeit auf den Schutz der nationalen Interessen, die Stärkung der Streitkräfte und das Erreichen eines gerechten Friedens auf der Grundlage des Völkerrechts. Zu den Prioritäten gehören Sicherheitsgarantien, die Entwicklung der Verteidigungsindustrie, Sanktionsdruck gegen Russland, Fortschritte auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft, die Unterstützung der Wirtschaft und der Schutz ukrainischer Bürger im Ausland. Eine dringende Aufgabe ist die Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung.
Die Lage an der Front
Die Frontlinien im russisch-ukrainischen Krieg verschieben sich. Eine interaktive Karte zeigt die täglichen Veränderungen der Truppenbewegungen und der Dynamik auf dem Schlachtfeld. Die Daten stammen von dem ukrainischen OSINT DeepState Projekt. Russland startete seine umfassende Invasion der Ukraine am 24. Februar 2022.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Brennpunkt-Redaktion



