Münsterland: Aktuelles aus Kommunalpolitik, Agrarpolitik und Verkehr
Die Kommunalpolitik im Münsterland zeigt sich aktiv. In Münster hat die neue Rathauskoalition aus Grünen, SPD und Volt ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Schaffung von mehr gemeinwohlorientierten Wohnungen, beispielsweise durch Bürgergenossenschaften. Tilman Fuchs (Grüne) ist seit dem 1. November 2025 Oberbürgermeister der Stadt Münster.
Bürgermeister Klaus Rosenau empfing Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Managerin und Aufsichtsrätin (Knorr-Bremse AG), im Friedenssaal des Historischen Rathauses. Sie trug sich dort in das Goldene Buch der Stadt Münster ein. Anlass war das Women-in-Business (WIB)-Dinner, bei dem sich Frauen der Wirtschaft vernetzen.
Verkehr und Mobilität
Im Bereich Verkehr sind einige Entwicklungen zu beobachten. Die Stadt Münster plant, die Parkgebühren ab dem 1. Januar 2026 zu erhöhen. Im Zentrum sollen Parkgebühren dann 3,50 Euro pro angefangene Stunde betragen. Zudem sollen im Laufe des Jahres zwei weitere Bewohnerparkzonen entstehen: im Frühjahr in Pluggendorf und im Herbst im Erphoviertel. Die Gebühr für Bewohnerparkausweise in diesen Zonen wird voraussichtlich 260 Euro pro Jahr betragen.
Der digitale ÖPNV-Tarif eezy.nrw startet mit einem neuen Preisdeckel in das Jahr 2026. Dieser Tarif stellt eine Ergänzung zum Deutschlandticket dar, besonders für Gelegenheitsfahrer. Im Münsterland gibt es vielfältige Mobilitätsangebote mit Bus und Bahn, die verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten verknüpfen. Die Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) ist ein wichtiges Unternehmen für den Personennahverkehr in der Region.
Agrarpolitik und Ökologie
Die Agrarlandschaft im Münsterland ist geprägt von intensiver Landwirtschaft. Der NABU setzt sich für eine umweltverträgliche Landwirtschaft ein, die artenreiche Lebensräume schafft. Ein hoher Anteil der landwirtschaftlichen Fläche wird für den Anbau von Viehfutter und Energiepflanzen genutzt. Die Öko-Modellregion Münsterland arbeitet daran, die regionale Land- und Ernährungswirtschaft nach ökologischen Maßstäben zu stärken.
Der BUND fordert ein vollständiges Verbot von chemisch-synthetischen Pestiziden auf allen städtischen Flächen, um die Artenvielfalt zu schützen. Die Stadt Münster plant ab dem kommenden Pachtjahr ein Glyphosatverbot auf städtischen Flächen, jedoch dürfen weiterhin andere Pestizide eingesetzt werden.
Weitere Nachrichten aus den Kreisen
Im Kreis Borken informiert die Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ mit einer Postkartenaktion zum 7. Februar 2026. Der Kreis Steinfurt meldet aktuelle Einsätze der Feuerwehren, darunter Einsätze in Ibbenbüren, Lengerich und Mettingen.
Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von Politikredaktion MS



