Die Dortmunder Polizei, die Feuerwehr und die Stadtverwaltung ziehen eine vorläufig positive Bilanz der Silvesternacht. Trotz tausender feiernder Menschen in Dortmund und Lünen blieb die Lage weitgehend unter Kontrolle, auch wenn es zu einer Reihe von Vorfällen kam.
Zahlen und Fakten zu den Einsätzen
Insgesamt mussten Polizei und Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken:
- Festnahmen & Anzeigen: Es gab 97 strafrechtlich relevante Vorfälle, die zu Festnahmen oder Strafanzeigen führten.
- Verletzte: 18 Personen erlitten Verletzungen. Davon waren 39 Böllerverletzungen zu beklagen, wobei einige Personen mehrfach verletzt wurden.
- Einsatzkräfte: 22 Polizeibeamte und Feuerwehrleute wurden bei ihren Einsätzen verletzt.
- Brände: Die Feuerwehr löschte etwa 30 durch Feuerwerkskörper verursachte Brände.
- Schlägereien: Die Polizei musste etwa 25-mal wegen Schlägereien ausrücken.
Angriffe auf Rettungskräfte und präventive Arbeit
Besonders bedauerlich sind sieben Festnahmen, die nach tätlichen Angriffen auf Polizei- und Rettungskräfte erfolgten. Diese Angriffe werden konsequent strafrechtlich verfolgt. Positiv wirkten sich die präventiven Maßnahmen aus, darunter die intensiven Kontrollen des Feuerwerksverkaufs und die Arbeit des Präventions-Teams Tür an Tür (P.TÜR). Dieses Team suchte im Vorfeld gezielt Ansprechpartner in sogenannten „Brennpunkten“ auf, um für einen rücksichtsvollen Umgang miteinander zu werben.
Fazit der Behörden
Die Behörden sehen den verstärkten Fokus auf Prävention und Dialog als einen wesentlichen Grund für die insgesamt stabile Lage. Die Bilanz zeigt, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll feierte, auch wenn eine Minderheit durch Gewalt und Rücksichtslosigkeit auffiel. Die Ermittlungen zu den konkreten Vorfällen dauern an.
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Quelle: Polizei Dortmund



