Polizei zieht Bilanz nach Messerkontrollen auf Duisburger Weihnachtsmarkt

Bei einem gezielten Sondereinsatz auf dem festlich geschmückten Duisburger Weihnachtsmarkt hat die Polizei am vergangenen Sonntag, den 15. Dezember, intensive Kontrollen durchgeführt. Hintergrund der Aktion ist die verschärfte Rechtslage durch das Waffengesetz, das seit dem 31. Oktober 2024 ein umfassendes Verbot bestimmter Messertypen vorsieht.

Verschärfte Rechtslage als Grundlage

Seit Ende Oktober ist das Führen von einhändig feststellbaren Messern (sogenannte Einhandmesser) sowie von Messern mit feststehender Klinge über 12 cm Länge in der Öffentlichkeit grundsätzlich verboten. Die Polizei Duisburg setzt diese Regelung mit präventiven Kontrollen um, um die Sicherheit an stark frequentierten Orten wie dem Weihnachtsmarkt zu erhöhen.

Bilanz des Kontrolleinsatzes

Insgesamt wurden etwa 100 Personen überprüft. Bei der Kontrollaktion, die auch sogenannte Polizei Tür- und Zugangskontrollen (P.TÜR) umfasste, stellten die Beamten 50 Messer sicher. Die genaue Auswertung ergab folgendes Bild:

  • 40 verbotene Messer: Hierbei handelte es sich größtenteils um nun illegal zu führende Einhandmesser oder Messer mit zu langer Klinge.
  • 10 erlaubte Messer: Diese entsprachen den gesetzlichen Vorgaben, beispielsweise handelsübliche Taschenmesser.

Weitere Verstöße festgestellt

Neben den Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelten die Polizeikräfte bei vier weiteren Personen. Hier lagen Delikte wie Diebstahl und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Die Beamten leiteten in allen Fällen die entsprechenden rechtlichen Schritte ein.

Weitere Kontrollen angekündigt

Die Polizei Duisburg bewertet den Einsatz als erfolgreichen Beitrag zur Gefahrenabwehr. „Die klare Botschaft ist, dass wir die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen“, so ein Sprecher. Es sei davon auszugehen, dass solche Fokuskontrollen im gesamten Stadtgebiet auch in der weiteren Vorweihnachtszeit fortgesetzt werden.

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Quelle: Polizei Duisburg