Hagen – Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Samstagabend hat der Verkehrsdienst der Polizei Hagen einen Autofahrer unter Drogeneinfluss gestellt. Der Mann muss nun mit einer Anzeige und dem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen.
Starker Geruch weckt Verdacht der Beamten
Gegen 23:45 Uhr kontrollierten die Polizisten zahlreiche Fahrzeuge am Märkischen Ring. Als sie den Fahrer eines weißen Ford Transit anhalten, schlägt den Beamten beim Öffnen der Fahrertür (Polizei Tür) bereits ein intensiver Geruch nach Cannabis entgegen. Der 24-jährige Hagener zeigte zudem deutliche Anzeichen einer Beeinträchtigung. Die Polizei leitete umgehend einen Drogenschnelltest ein, der positiv für THC, den Wirkstoff von Cannabis, ausfiel.
Fahrzeug sichergestellt, Führerschein vorläufig entzogen
Nach der Feststellung der Fahrtüchtigkeit wurde der Mann vor Ort verwarnt. Sein Führerschein wurde sichergestellt und die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen. Das Fahrzeug musste am Kontrollort abgestellt und von einem Berechtigten abgeholt werden. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter der Wirkung berauschender Mittel eingeleitet.
Polizei warnt vor gravierenden Folgen
Die Polizei Hagen weist in diesem Zusammenhang erneut auf die großen Gefahren des Fahrens unter Drogeneinfluss hin. „Bereits geringe Mengen können die Fahrfähigkeit massiv beeinträchtigen und zu einer Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer werden“, so ein Sprecher. Die Konsequenzen für betroffene Fahrer sind schwerwiegend:
- Strafrechtliche Verfolgung und Geldstrafe oder Freiheitsstrafe
- Punkte in Flensburg und häufig ein Fahrverbot
- Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU), um die Fahrerlaubnis wiederzuerlangen
- Erhöhte Kosten durch Verfahren, MPU und Versicherung
Die Polizei kündigte an, ihre Kontrollen, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, fortzusetzen, um die Sicherheit auf Hagens Straßen zu gewährleisten.
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Quelle: Polizei Hagen



